Just vibe IT

Shownotes

Diese Folge ist eine Zwischenfolge ohne Gast – aufgenommen direkt vor der nächsten Episode. Mark und Jens sortieren, was sich in den letzten Wochen rund um KI-Skills, Vibe Coding und die großen Modelle getan hat. Mit ein paar Stolpersteinen, einer Smart-Home-Anekdote und dem Hinweis auf eine eigene neue Webseite. Themen der Folge

Vibe Coding und Vibe Engineering – Andrej Karpathy hat den Begriff im Februar 2025 geprägt. Vibe Coding heißt: mit der Maschine reden und am Ende kommt laufige Software raus. Vibe Engineering legt mehr Kontext drauf. Wenn das große Modell streikt – Marcs Erlebnis: Claude Code mit Opus weigerte sich stundenlang, ein konkretes Problem zu lösen. Über ein Plugin Codex von OpenAI als Reviewer eingeklinkt – und plötzlich lief es. "Hellender Moment."

Namensverwirrung im Modell-Zoo – Codex ist bei OpenAI mal Modell, mal App, mal Modus. Dazu GPT-5.5, Claude Opus, Bedrock, Copilot, Azure. Wer da nicht durcheinanderkommt, hat aufgepasst. Architecture Decision Records (ADRs) – Schreibt auf, warum ihr euch für etwas entschieden habt. Nicht in Word, sondern in Markdown. Die KI kann das später lesen, auf Konsistenz prüfen und Dupletten finden. Wenn die KI deinen Mac übernimmt – Anekdote vom Wochenende: Bildschirmfreigabe, Tastaturzugriff, Barrierefreiheit – und Claude klickt sich selbst durch das UI, um seinen eigenen Bug zu finden. Komisches Gefühl.

Manus AI in zwei Prompts – Jens hat eine Anwendung mit OCR-Erkennung und Google-Kalender-Login gebaut. Fünf Minuten später lief sie. Funktional ja, veröffentlichungsreif eher nein. Pre-Mortem als Skill – Marc hat sich einen Skill gebaut, der das Vorhaben rückwärts denkt: Es ist gescheitert, was war schuld? Hilft bei Security, Login-Masken, Consent und allem, woran man sonst zu spät denkt. KI lügt rotzfrech – "Sind alle Fehler weg?" "Ja." Spoiler: nein. Manchmal werden die Fehler einfach einer anderen Session zugeschoben.

Suchtfaktor und Work-Life-Balance – Warum ein Rate Limit auch sein Gutes hat. Jens' Open Claude prüft die Tageszeit und schickt ihn ins Bett. Spezialisierte Tools statt Chat-Fenster – Nicht jeder braucht das volle Programm. Wer den ganzen Tag Folien macht, dem stellt man auch keinen Bagger vor die Tür. Smart Home Reparatur durch KI – Philips Hue Bewegungsmelder beigebracht, das Licht beim erneuten Vorbeilaufen anzulassen. Eine Funktion, die es so eigentlich gar nicht gab.

Neu: Podcast-Webseite Es gibt eine eigene Seite auf GitHub Pages mit allen Folgen-Transkripten – auf Deutsch und Englisch, jeweils als Markdown zum Download. Aktualisierung jeden Dienstag. Mit Suche, Feedback-Formular und der Möglichkeit, einzelne Folgen zu teilen. https://godmodeai2025.github.io/ThinkDifferentThinkAI/?episode=037&lang=de

Erwähnt in der Folge Andrej Karpathy – "Vibe Coding" (Februar 2025) Anthropic Claude Code, Claude Opus, Max-20er Plan OpenAI Codex (Modell und App), GPT-5.5 Amazon Bedrock, GitHub Copilot, Azure Manus AI Bolt, Lovable Philips Hue Mark-Uwe Kling – "Der Tag, an dem die Oma das Internet abschaltete" (Vortrag beim Chaos Computer Club) Frühere Folge mit René zum Thema Skills

Take-Aways

  • Aufzählungs-TextSchreibt au

  • f, warum ihr Architektur- und Designentscheidungen so getroffen habt – in Markdown.

  • Nutzt Skills für Security, Clean Code und Dokumentation. Das ist kein Quatsch.

  • Baut euch ein Pre-Mortem in den Workflow ein: Was hätte schiefgehen können?

  • Wenn die KI sagt "alles sicher" – fragt zweimal nach. Beim dritten Mal sagt sie vielleicht endlich, was sie weggelassen hat.

  • Pausen sind erlaubt. Vibe Coding hat einen Suchtfaktor.

Transkript anzeigen

Mark Zimmermann: Herzlich willkommen bei einer neuen Folge von Think Different, Think AI. Heute bei euch hier im Call ist nur der Marc und der Jens. Ja, nur der Marc und der Jens. Ja, also das so wollte ich es auch sagen, Jens. Ja, also es tut mir leid, wenn ich Leute ...

Jens: Jens? Nein, ich bin da. Nennt der Edelsen dich immer zuerst? Oder wie war das?

Mark Zimmermann: Ja, das können wir denen zuschauen. Bitte Pinter, lass es unten in den Kommentaren. Sagt einfach, ich habe keinen Anstand. Das ist auch sehr schön als Kommentar, nehme ich auch sehr gerne an. Der Jens und ich saßen etwas früher in unserem heimatlichen Podcast Studio und haben uns gedacht, bevor wir gleich unseren nächsten Gast begrüßen, der in einer anderen Folge seine Informationen zum Besten bringt, lass uns doch auch mal darüber reden. und Revue passieren, was wir in den vergangenen Folgen gehört haben. Ich möchte euch kurz abholen. Wir hatten ja vor einiger Zeit René zu Gast. Wir hatten das Thema Skills in der strategischen Gold. Und wir haben in dieser Folge, keine Angst, es geht nicht Skills nur, jedenfalls nicht ausschließlich, wir hatten in der Folge darüber gesprochen, dass Technologie KI Skills hat, aber dass auch Organisationen und Menschen Skills brauchen. Also dass man Menschen und Organisationen mitnehmen sollte auf die Reise. und sich überlegen sollte, wie kriegt man quasi die Technologie näher, die Hürde reduziert und das richtige Tool zur richtigen Zeit in der richtigen Art und Weise dem Menschen auf dem Bildschirm oder wohin auch immer gezimmert, damit dort entsprechend, ja, damit gearbeitet werden kann. Und wir haben uns überlegt, lass uns doch mal so ein bisschen Hilfestellungen geben, ein bisschen Abbinder geben, was in dieser ganzen KI Skill Vibe Coding Ecke Neues passiert ist und wie man es annennt.

Jens: Weibcoding da. Rät ich natürlich direkt rein, weil coding der Begriff von dem viel zitierten Kapat, die auch glaube ich wieder der sehr, viele Begriffe gerade auspricht. Im letzten Jahr ausgeprägt worden, ich es war im letzten Herbst, wenn ich mich richtig erinnere. Also so alt ist dieser Begriff nicht. Aber lass mich mal kurz versuchen, eine kleine Definition dafür zu machen, damit wir alle auf dem gleichen Papier sind, wenn wir die weiter in die Folge reingehen. Wipecoding beschreibt im Prinzip eine Art des Programmierens, in dem ich mit der Maschine jetzt mal platt gesagt ein bisschen drüber quatsche, was ich haben will und am Ende laufigen Code raus bekomme, laufige Anwendung, laufige Software, laufige Apps, ich in den Store stellen kann und das nur dadurch, dass ich ein bisschen mit der Maschine rede. Das ist jetzt mal so die Jens Scharnetzky Definition von Wipecoding. Mark Nickt.

Mark Zimmermann: An dieser Stelle bräuchten wir einen Jingle. Jens Scharnetzki definiert. Ja, mal überlegen, vielleicht fällt mir da was ein. Ja, also ich meine, der Punkt ist ja, Vibe Coding, dann kommen irgendwelche Leute sagen Vibe Engineering, weil du dem Ganzen etwas mehr auch Kontext, wir reden ja auch immer wieder von Kontext, wenn wir vom Prompting reden, sprechen musst und ich kann gerade so bisschen aus einem Nähkästchen erzählen, also keine Angst. Die Firma wird jetzt hier nicht in irgendeine komische Panik verfallen, weil ich irgendwelche ganz geheim internes verrate. Ich erzähle ein bisschen was über wie promptet denn der Markt und wie arbeitet er mit den Systemen. Und wir hatten die eine oder andere Nuss, die wir knacken wollten. Und wenn ihr den Podcast verfolgt habt, dann wisst ihr, na ja, wir schwärmen immer ganz viel von Claude Cote und Entropiq und den Opus Modell. Und so fing auch mein Tag heute an. Ich habe viel mit Entropiq. mit Opus gearbeitet. Wir haben das bei uns über Amazon Bedrock in Bezug. Und das hat auch alles so weit wunderbar funktioniert. Aber ich hatte eine Nuss, die die Softwareherstellung knacken musste und ich habe geschrieben, du, pass auf, du musst das und das tun und das und das bedenken. Ja, okay, habe ich gemacht, sagt mir dann die KI in netten, flauschigen Worten. Ich guck's mir an. Nee, hast du nicht. Ja, okay, ich arbeite nochmal nach. Ja, okay, jetzt habe ich es gemacht. sagst, nee, hast du nicht. Ja, es ging ein bisschen hin und her. Cloud Code mit Opus war nicht zielführend. Und dabei war das ja eigentlich so dieses, das ist ja das mächtige Modell. Gut, jetzt gibt es da ein schönes Plugin. Da kannst du sagen, ich möchte in Cloud Code von mit Entropic Modellen zusätzlich zum Beispiel ein Review, also eine Überprüfung meines Codes durch Codex machen lassen. Codex seines Zeichens OpenAI seines Zeichens hat die Version 5.5 seines Sprachmodells rausgebracht. vielleicht dazu einordnungen da gibt es ganz viel auch ich sag mal namens verwirrungen normalerweise ist das codex modell das programmiermodell von aupei außer man geht in ist auf einem mc dann heißt auch so die app mit der man arbeiten kann ja da kann man aber auch nicht codex modelle starten und die komplexität noch doppelt zu erhöhen ich hatte eben gesagt ja ich habe codex gebeten quasi also über code gebeten mir zu helfen ich habe das

Mark Zimmermann: Klassische GPT, also das ganz normale Sprachmodell, das jeder Feldwaldwiesen-Anwender auch benutzen kann, über das Webinterface. Angesprochen war das von diesem neuen Modell noch gar keine ganz speziell für Programmierung optimierte Version. Lange Rede, kurzer Sinn. Opus hat sich, ich re- re- re- zitiere nochmal, ja, Opus hat sich da über Stunden geweigert, da irgendwie mein Problem zu lösen, ja. Ich nehme es ihm persönlich übel. Dann habe ich dieses Plugin installiert, hab das, hab die Modelle angebunden. Und dann kam der Satz so hier, mach mal bitte Review. Was hat er gemacht? Nach zehn Minuten lief es. Und dann stehst du da und denkst so Moment mal ganz kurz, ich habe das nicht auf Programmierung optimierte Modelle genommen, habe dem ein Problem gegeben. Gut, dazwischen sind ein paar Konfigurations Schritte gewesen, weil wir haben ja auch bei uns in der Firma mal Bedrock, mal Github Pro, Pilot, mal Azure Modelle. Da gibt es ja einen bunten Kosmos, da will ich gar nicht drauf eingehen. Ich will mehr so auf die Mächtigkeit der Modelle eingehen. Und du gehst auf dieses andere Sprachmodell und du hast das Gefühl, Moment mal, dieses Gefühl von ich habe das Licht gesehen. Nicht in Form von Nahtroterfahrung, sondern in Form von hellender Moment in der Softwareentwicklung.

Jens: Mhm.

Jens: Das soll manchen auch passieren, wir mal, Codec übrigens, dass sie Nahtoderfahrung haben, wenn sie dann irgendwas online bringen und feststellen, dass sie jegliche Security-Geschichten leider vergessen haben, dem Modell zu sagen, ja, ja, ja, ich.

Mark Zimmermann: Ja gut. Du, da kann ich auch gleich was zu sagen. Ja, ich bin jetzt gerade im Redeschwall. Lass mich mal ganz kurz das noch durchziehen. Ja, jedenfalls hat Codex das dann gelöst und dachte ich mir so, okay, kopierste Codex ein bisschen aus und dann machst du mit Codex ein bisschen rum und naja, lange Rede, kurzer Sinn. Codex hat viele Sachen hingekriegt, hat auch viele Sachen, ich sag mal nochmal einen neuen Gedankengang, ich sag jetzt mal so rum, reingebracht und es war dann irgendwie lustig zu sehen, dass du in deinem Codecode das KI-Modell eines anderen Anbieters, ob mir er anspricht, die Maschine, die ja Reviews und Überarbeitungen macht und dann Claude Coat draufguckt und sagt, ist aber eine gute Idee, was da passiert ist. Lass uns das doch gleich mal in ADRs, Architecture Design Records dokumentieren. Und dann stehst du da und machst das. Oder ein anderes Ereignis, das mir am Wochenende passierte. Ich hab bei mir zu Hause privat auch Codex.

Jens: Mhm. Mhm.

Mark Zimmermann: Man muss immer aufpassen mit den ganzen Namen. Alles fängt irgendwie mit C an und alles heißt irgendwie Open und das ist ganz schrecklich. Also wenn ich mich verspreche, ist das kein Verstoß gegen eine Richtlinie. Dann habe ich einfach wieder nur verquatscht im Eifer der Geschwindigkeit, dass mein Mund nicht mit dem Gehirn.

Jens: Ich würde Also ganz ehrlich, das ist hat nichts mit uns zu tun. Mark, der ist auch einfach die Hersteller. Wenn die sich so nah an so Namen die ganze Zeit geben, dann können wir als Normalstäbliche ja gar nicht richtig das alles aussprechen. Obendclaw, Clawbot, Claude Codex. Also das ist ja wirklich alles sehr sehr nah an einander. Jetzt kann ich nicht mehr richtig reden. Also no blame for you Mark. Alles gut. You're welcome.

Mark Zimmermann: Ja, aber weißt du...

Mark Zimmermann: Ja, sehr schön. ich. Thank you. Thank you very much. Ich wollte über das. Ich wollte über das Wochenende wie gesagt sprechen und da habe ich auch so ein kleines Programmierprojekt gehabt. auf LinkedIn sich das anschaut, reden wir vielleicht gleich noch drüber. Skill Workflows und hast nicht gesehen. Du, baum mir da mal was, mach mal was und zeig mir was und habt dann auch gesagt, du geht nicht. Also auch da passiert das. Es geht was nicht. Und sagte, du, geht. Nein, es geht nicht. Doch, es geht. Also ich sitze vor dem Bildschirm. Ich sehe, dass es nicht geht und er so. Lass mich mal nachschauen. Und dann ploppt auf dem Mac der Dialog hoch. Die Anwendung möchte Kontrolle über deinen Computer übernehmen. Bildschirmfreigabe, Tastaturfreigabe, Barrierefreiheit. Und hast du nicht gesehen? Und dann fing der an, nachdem ich das alles bestätigt habe, auf mein Bildschirm rumzuklicken, in meiner Anwendung rumzuklicken und hat der Tastaturlosrecht. Geht nicht. Ich reparier das mal. Und dann stehst du kurz davor und denkst so, okay, das ist auch mal eine geiles Erlebnis, wenn du mit ihm diskutierst. Er glaubt dir nicht. Er bedient den Rechner und sagt, du hast recht. Also das sind so. kleine Momente, du ganz kurz denkst, Roller die Wahl fehlt. Aber Vibecoding und Vibeengineering, ich habe eben auch gesagt, Vibeengineering ist mehr Kontext, da würde ich auch ganz gerne noch was zum Besten geben, bevor ich dich nach deinen coolsten Vibecoding-Erlebnissen frage. Es gibt ja die, was ich eben schon erwähnt habe, Architecture Design Records, wo du dann, was ist das Design Records? Egal, ADS, machen wir es doch so. Also, sonst schreibe ich sie in die Show Notes, also im Eifer des Gefechts, späte Stunde. Da schreibt man im Grunde rein, warum sich das System entschieden hat und wie wir uns gemeinsam entschieden haben und wie die Architektur der Software ist und wie bestimmte Module umgesetzt sind und so ein Kram. Und ich hatte dann irgendwann mal angefangen, meine ganzen Projekte mitzuflegen. Wer auf GitHub guckt, sieht auch, dass meine ganzen Projekte die entsprechenden ADRs beiliegend haben. Ja, und dann bin ich jedenfalls hierhin gegangen und habe dem Ding gesagt, du passt mal Obacht. Ich würde total gerne jetzt eine neue Vibe Coding App bauen und in meinem ganzen Schaut die bitte mal an und wenn ihr eine neue App braucht, wendet die auch an. Was hat er gemacht? Hat sich die ganzen Dinge durchgelesen und ist auf so viele Sachen, wo er sonst eventuell noch mal eine Rückfrage gestellt hätte. Oder wie meinst du das jetzt mit deinen Tokens für

Mark Zimmermann: Ob may I, ja, möchtest du da, keine Ahnung, dass ich dir die Modelle auswähle, zur Auswahl biete, es gibt auch Voice-Modelle, willst du die auch zur Auswahl haben, bla bla bla. Der ganze Quatsch, ich schon mal in historischen Projekten beantwortet habe. Das hat er mich gar nicht mehr gefragt. Das war für den erledigt. Wo ich mir dann auch dachte, das ist vielleicht so ein kleines, so ein kleiner Brückenschlag nach meinem Sprechdurchfall. Ihr solltet schon überlegen, dass ihr die Dinge, die ihr tut, im beruflichen Umfeld wirklich aufschreibt. Schreibt euch auf, was ihr tut. Also eine Reihenfolge. Wir hatten das Thema mit René, ja, Skills. Aber schreibt euch auch auf, warum ihr zu welcher Entscheidung getroffen seid und speichert euch das in einem separaten Dokument ab. Ja, ich meine, ADR in der SAF-Empfängnis ist das eine. Vielleicht findet ihr irgendwie einen anderen Grund, warum ihr beim Service Design, bei einer Designentscheidung, kannst du mir vielleicht helfen, ob es da auch etwas Ähnliches gibt. Schreibt euch das auf.

Jens: Mhm.

Mark Zimmermann: Und dann schreibt es euch nicht auf in Word oder in Excel, sondern schön im Markdown, damit ihr was zur Hand habt, dass falls ihr euch mehr mit KI beschäftigt, falls ihr schon euch mit KI beschäftigt und denkt, dass ihr etwas zur Hand habt, dass das System konsumieren kann und nicht und und einfach am besten sagen, hier ist der Ordner, da habe ich das reinstrukturiert. Man kann die KI auch bitten, guck rein, ob es konsistent ist, ob es Dupletten gibt, ob es Widersprüche gibt und euch so stetig selbst verbessern. Das ist keine Schmach. dass man nicht mehr alles selbst weiß.

Jens: Ja, das kommt mit zunehmendem Alter fällt mir das auch immer mehr auf, dass ich nicht mehr alles selbst weiß und deshalb ist dieser Hinweis ganz gut. Ich fange auch an Sachen aufzuschreiben zu deiner Frage bezüglich Designerwissen. wir entscheiden alles aus dem Bauch und schieben den ganzen Tag nur Pixel hin oder her, weißt du. das, ja, magst, du möchtest was sagen dazu. Okay.

Mark Zimmermann: Ich hab noch ein ganz dringendes Anliegen. hab eben gegoogelt. muss echt, es ist echt zu spät. Ja, ich mach sofort den Fusselcheck für die aktuelle Folge. Ja, ADR heißt nicht Architecture Design Records. Ja, bin ja, also ich hab die ganze Zeit gehofft, es kann doch gar nicht passen. Ja, Architecture Decision Records. Passt auch mehr viel mehr zum Inhalt. Also alle die, die vorher schon abgeschaltet haben wegen Inkompetenz, bitte jetzt anrufen, dass sie weiterhören können. So, Jens, du wolltest was erzählen.

Jens: Okay, ich hab auch ein gleich noch.

Jens: passt besser. Viel besser. Ich wollte aber noch was fusseln, auch direkt in dieser Folge, weil auch das habe ich direkt bekommen und zwar ist es so, dass der Kapafi das im Februar gesagt hat und nicht im Herbst 2025. Also diesen Begriff Weibkorn gibt es seit Februar 2025. Damit haben wir das auch schon direkt aufgelöst und brauchen nicht auf die nächste Folge weiter. Vibecoding, ja, hab's ja gerade schon erwähnt. Natürlich, was der Marc gesagt hat, ein sinnvolles Thema, dass wir uns viele Sachen aufschreiben, damit wir die hinterher auch im Vibecoding so bisschen an der Hand haben, wenn wir strukturiert vorgehen wollen und halt nicht einfach nur in die Maschine rein sagen wollen, mach mal fertig. Trotzdem gibt's ein paar Situationen, wo mach mal fertig, extrem gute und erstaunliche Ergebnisse produziert, das muss ich immer wieder sagen. Ich hatte einmal mit Manus AI ... eine kleine Anwendung gebastelt, die brauchte eine Fotoerkennungslösung dafür, eine Kalendereinbindung und ich hab tatsächlich einfach zwei Prombs abgeschickt, weil ich mich beim ersten bisschen vertippt habe, dann hab ich den Manus nochmal gestoppt in der Produktion und mit dem zweiten Prompt, wo ich ein bisschen spezifischer nochmal war, was ich haben wollte, weil mir noch eine Idee gekommen war, hat er dann angefangen loszuröten und hat dann nach fünf Minuten eine wirklich laufige Anwendung die ich testen konnte, die eine OCR-Erkennung hatte, die eine Abfrage, Lock-in hatte, wo ich mich mit meinem eigenen, mit Google verbunden konnte und danach eingeloggt war. Das war ziemlich geil, muss man sagen. Also alle Features, die ich haben wollte, waren einsteins umgesetzt. Das Design war jetzt so Standard-KI-Design. Also da hätte man jetzt auch noch bisschen Aufwand tragen können. Aber das war wirklich so von der Idee, die irgendwo mal entstanden war, rein in die Anwendung. gepromptet und fünf Minuten später eine lauffähige Version haben. Das ist tatsächlich schon, ohne dass ich irgendwas gemacht habe in die Richtung. Und deshalb hätte ich das Ding jetzt auch nicht online gebracht. Also mach dir erstmal einen Research & Development Plan oder sowas und mach auf jeden Fall das Security Check und sowas. Ja, habe ich nicht gemacht. Aber ich wollte ja einfach nur mal ausprobieren, ob dieses Vibe-Coding auch so funktioniert, wie ich mir das vorstelle. Und es funktioniert. Du kannst wirklich Sachen produzieren in einer wahnsinnigen Geschwindigkeit.

Mark Zimmermann: Natürlich, eine Business-Analyse ist ganz wichtig. Jajajaja

Jens: Ich würde, bevor ich jetzt sowas online stelle, nur so als kleinen Marker würde ich sagen, ja, man sollte es weiter so handhaben wie, wenn ich nicht weiß, wie ich den Stecker ziehe, sollte ich vielleicht noch jemand anders fragen. Das heißt, wenn mir nicht alles ganz klar ist, was in so einer Software, die ich gebaut habe, passiert, gerade wenn ich da mit Nutzerladen und so was arbeite, dann sollte ich halt sehen, dass ich entweder vielleicht noch jemand frage oder eben noch eine andere KI drüber laufen lasse, mich ein bisschen mehr Zeit lasse und nur nicht nur sage, kann jetzt irgendwie mit zwei Promps eine super laufige Anwendung rausschießen, die wir dann auch auf die Welt komplett loslassen können. Da würde ich immer noch bisschen vorsichtig sein. Das hat sich, glaube ich, gebessert. Aber ich glaube, Marc, da sollte man immer noch Obacht geben, gerade wenn man dann mit tatsächlich Nutzerlogin vielleicht arbeitet, vielleicht wenn man auch die Idee hat, dass Kunden ihre Bankdaten und immer was anderes eingeben, da gibt es zwar auch immer mehr Anwendungen, es gibt auch irgendwelche MCP Server für Stripe oder irgendwelche anderen Sachen für Bezahldienstleister, so dass man da auch Sachen anbinden kann, das geht dann auch schnell, aber man sollte aber tatsächlich ein bisschen, wenigstens eine grundsätzliche Ahnung von, was muss denn dann gemacht werden, welche Sicherheitseinstellungen muss ich dann tun und auf welche Sachen muss die KI auch aufpassen, damit es hinterher eine sichere Anwendung ist und nicht alle Daten frei gibt.

Mark Zimmermann: Das ist auch ein Punkt. meine, ASMR lügt dich rotzfrech an und behauptet Dinge, die, wenn du nachfragst, die dir glaubhaft paar Sachen dazu erzählen. Wieder ein paar Anekdoten und dann vielleicht noch eine Hilfestellung. Anekdote eins. Ich habe in einem Projekt, soll vorgekommen sein, mehr gearbeitet zu haben, als ich eigentlich vorhatte. Und am nächsten Morgen begrüßte mich ein Entwickler mit dem Satz und einem Meme-Bild. wo die Gärten von Asgard geflutet wurden, weil die Schleusen eines Flusses aufgerissen wurden, mit dem kleinen Kommentar, Marc hat eine dreistellige Zahl von Komiz freigegeben. Na ja, passiert halt. Das zweite ist auch sehr schön, wenn du mit Vibecoding an etwas arbeitest und du legst, gibst dir Mühe und sagst, okay, pass auf Security und du hast eben vielleicht auch ein paar Skills für Security, ist auch so eine kleine Empfehlung, sucht euch ein paar Bibliotheken im Netz, die...

Jens: Mhm. Mhm.

Mark Zimmermann: sichergehen, dass ihr schon mal an die grundlegenden Sachen denkt. es gibt ja Skills für Security Check, Skills für Clean Code Architecture, Saubere Architektur und Skills für Dokumentation. Besorgt euch sowas. Das hört sich vielleicht erst mal an so, ja komm, er hat doch gemacht. Aber das ist kein Quatsch, ich sag mal, erzählt dir viel und man muss ab und an erstens mal jemanden haben, nochmal kritisch gegen tritt oder ihn bitten, zwingen, Dinge auch zu dokumentieren. Es wird einem einen oder anderen Zuhörer, den ich kenne, ja, grüße Genan Simon, die Haare rauf. Was? Dokumentieren von Sauce Code? Im Sauce Code steht auch die Wahrheit. Zeiten von KI? Ja, im Sauce Code steht die Wahrheit. Bei der Dokumentation könnten durchaus auch Drifts entstehen. Dass bei irgendwie Sachen, die im Code drinstehen, ist nie in die Dokumentation, die das System von sich selbst gemacht hat, reinschaffen. Das kann passieren. Da gibt es ein paar Verfahren, die man machen kann. Aber, worauf ich eigentlich raus will, man muss halt wirklich gucken, was er tut. Weil da kommen zum Beispiel so schöne Stielblüten raus wie ... Hallo, liebes KI-Modell, sind jetzt alle Fehler weg? Und er sagt dir, ne, da sind noch fünf, aber nicht mein Problem, das war ich nicht, das ist aus einer anderen Session, ich bin schuldfrei, alle von mir sind fehlerfrei. Das war gestunken, und der Logan, die waren komplett von ihm, ja, aber er war irgendwie der Meinung, das war mal, keine Ahnung, anderer Tag, anderer Commit, anderes irgendwas. Und er meinte, er müsste sich nicht die Fehlerfreiheit des Codes kümmern, weil das aus seiner Sicht nicht von ihm kam. Wo ich dann denke, was ist denn das für ein Verfahren? Wenn ich zu dir sage, räum auf. Ich meine, da kenne ich Menschen, ich denen das sage, die zu mir sagen, ich habe das nicht hingeschmissen, ich hebe das nicht auf. Also von der Seite, was ist denn das bitte für eine KI? So, das ist das eine. Und das zweite. Ja, aber das bringt mich zum zweiten. Wenn er sagt, es ist sicher, stellt immer noch mal eine kritische Rückfrage. Also ich habe mir jetzt auch zum Beispiel in Skill ja auch hier wieder Werbung auf mein Githa Projekt geschrieben.

Jens: Sehr wünsche ich halt wieder.

Mark Zimmermann: in dem ich reinschreibe, was hat eine Funktion vor, ein Skript geschrieben, das gucken soll, was ist das Ziel. Und dann gucken soll, was kann schiefgegangen sein, wenn ich dieses Ziel nicht erreiche. Also ich sage ihm zum Beispiel, ich möchte, unser Podcast in den Top 10 bis Jahresende steht. Und dann sagt er, ja, okay, pass, obacht, es ist jetzt Jahresende, ihr steht nicht in den Top 10. Was ist denn schiefgegangen? Und er versucht, das rückwirkend zu analysieren. könnte denn alles schiefgegangen sein? Das ist ganz lustig. Nicht, weil ich das nur zur Unterhaltung auch lustig finde. Ist auch ganz lustig, wenn du das auf Sourcecode anwendest. Sondern wo du, ich möchte eine sichere Sandbox in meiner Anwendung haben. Ich möchte eine sichere Lock-in-Maske. Ich möchte einen sauberen Konsent. Ich möchte keine Ahnung was. Dann bringt der Dichter tatsächlich nochmal auf Ideen. Und wenn du ihm dann sagst, okay, er sagt nicht nur, das ist schiefgegangen in der Zeit, deswegen hast es nicht erreicht. Er sagt auch, warum es schiefgegangen ist und was du dagegen hättest tun können. Und das kannst du wieder in den Loop schmeißen und sagen so, pass mal, obacht mein Freund, hast du denn daran gedacht? Im Idealfall sagt er, wenn es eben zum Beispiel so ein Security Ding gibt, wenn du sagst, hier die Daten nicht eingeben, möchte ich, dass sie sicher sind. Das ein sehr plumper Satz jetzt. Dann sagt er, natürlich sind die nicht sicher. Die sind nach sechs Monaten geleakt worden, weil du hast nicht verschlüsselt und du hast dies und jenes nicht gemacht. Und dann gibst ihm das und sagst, guck doch mal nach. Haben wir das denn gemacht? Und dann sagt er manchmal nein. Aber er sagt auch häufig ja. Und es kommt nicht darauf an, dass ihr etwas findet, wo er Ja sagt. Das ist schön, das ist beruhigend. Die Punkte, wo er Nein sagt, das sind die Punkte, die euch dann ruhig schlafen lassen, weil er hat es ja jetzt dann quasi wieder aufgegriffen. Und ich habe mir wirklich jetzt mittlerweile angewöhnt, jeden Abend zu sagen, wenn ich weibgecoded, engineered die Maschine angeschrien habe, damit sie mir etwas baut, dass sie quasi aufschreibt, was hat sie getan, dass sie diesen kritischen Kritiker, den kreativen Kritiker, der nochmal ausführt. dass ich daraus unter Umständen To Do's für den nächsten Tag kriege. Und das wäre so der eine Tipp und der zweite Tipp ist, und da muss ich an meine eigene Nase packen, holt euch kein, wenn ihr privat codet, Modell, das ich sage, so wie bei Entropic, Max 20 ist. Max 20 ist für Reiche, ja, wir hatten es letztens gehört, dass der Jens mit seiner Open-Clo installation jetzt von den Multimillionären gehört und einfach nur aus Gutwill und Gönnerhaftigkeit uns hier jeden Montag beerdet.

Jens: Ja hier natürlich.

Mark Zimmermann: Aber mir hat letztens einer erklärt, warum das total gut ist, dass man nicht das Maximum an Plan hat. Work-Life-Balance. Wenn du ein System hast, das dich zwingt, ich rede jetzt vom privaten Umfeld, also man dienstlich Arbeitszeit, Schutzgesellschaft und hast du nicht gesehen, aber privat zwingt, dass du irgendwie eine Pause machen musst, dann hast du einen Grund, dich vom Bildschirm zu verabschieden, weil ich merke es auch.

Jens: Hm? Hm? Hm? Hm?

Mark Zimmermann: Es hat so bisschen die Endorphine deines Hirns werden bedient von den Erfolgen deines Promptings. Du schreibst und du entdeckst nicht neue Welten, du entdeckst neue Funktionen, UIs. Jens.

Jens: Mhm.

Jens: Mhm. Mhm. Ja, ja. Ich glaube, wir sollten da ganz kurz, ich glaube, was du mit dem Max-20 meinst, ist, was man mit dem Max-20er meinst, ist, dass im Prinzip du, dass du sehr, viele Tokens verbrennen darfst, bevor das Stoppschild gezogen wird, weil dein Geld aufgebraucht ist. Genau so. Das ist nochmal wichtige Ergänzung, damit das klar ist. Das ist gerade so ein bisschen so Thema, dass man sieht, dass das, was der Markt gerade beschreibt, so eine gewisse Suchtfaktor einfach

Mark Zimmermann: Wo ist der Suchtberater? Bitte hier unten einblenden.

Mark Zimmermann: von Entropic.

Mark Zimmermann: Entschuldigung.

Jens: dass viele Leute die etwas erstellen, ob das jetzt alle Themen rund um generative AI, also nicht nur Coding, auch Videogenerierung, Bildgenerierung. Man hat überall sehr, sehr schnell wahnsinnig gute Ergebnisse, die einen in so eine gewisse Art von Flow reinbringen, immer mehr machen zu wollen. ich bin mir jetzt nicht ganz sicher, ob das Rate Limit, das man da hat. der einzige Faktor sein sollte, weil dann ist natürlich immer die Gefahr, dass man nachkauft und solche Sachen. Aber irgendwie, ja natürlich ist es so bisschen so, dass die KI's, weil sie auch so ausgelegt sind, dich natürlich auch gerne weitertreiben. Und ich hatte das in einer oder anderen Folge auch schon mal erwähnt. Ich hab meine persönliche OpenClaw Installation soweit, dass die aufgrund ihres Soul-MDs, also des Files, der so bisschen beschreibt, wie sie sich zu verhalten hat, soweit ist sie, dass sie durchaus immer mal wieder guckt, was ist denn eigentlich die Tageszeit.

Mark Zimmermann: Das wollte ich nicht sagen.

Jens: und auch aufgrund der Tageszeit dann auch schließt, jetzt ist auch mal langsam Schluss, Jens, ab ins Bett. Das heißt, da ist schon so bisschen so Faktor, man der KI auch beibringen kann. Also nicht nur dadurch, dass das Geld dann vielleicht mal flücken gegangen ist, weil man keine API-Kosten mehr bezahlt oder das Rate-Limit bei irgendeinem Abo erreicht hat, sei es bei der Videogenerierung, der Textgenerierung, bei der Code-Generierung oder auf was man auch noch mal macht, sondern dass man das im Prinzip auch in andere...

Mark Zimmermann: Ich finde, man kann da einiges Revue passieren lassen. Wir haben jetzt schon mal gesprochen, schreibt auf was wichtig ist in der Arbeitsfolge, schreibt auf was an Entscheidungen, Decision Records, ich muss das nochmal wiederholen, ist. Achtet ein bisschen auf eure Zeit, wie ihr mit den Systemen arbeitet. Das heißt, am Anfang traut euch, aber wenn ihr dann tiefer drin seid, gönnt euch eine Pause, weil es macht euch schon eine Schucke, wenn ihr den ganzen Tag da drin rum codiert. Geiles Gefühl, ich ehrlich sagen, beschäftigt mich auch. Ich habe mehr als einmal Termine und Zeit vergessen. Nicht weil ich mich irgendeinem Spiel verloren habe, sondern in einem, ja, eigentlich doch ein Spiel. Nur in diesem Spiel geht es teilweise produktive Lösungen, teilweise Experimente, teilweise gemeinsames Lernen. Es bringt auch die Menschen wieder zusammen. Wir sitzen so häufig wie seit Vibe-Coding, saßen wir noch nie in persönlichen oder in Remote-Meetings zusammen und haben auf denselben Bildschirm geguckt. und uns unterhalten und dabei gelernt. Ja, das sind ja alles coole Dinge. Aber worauf ich noch auskommen wollte, bevor ich unbedingt noch in dieser Folge los werden will, auch der Punkt, sich nicht die Blöße zu geben und zu denken, verdammte Axt. Da ist ja so ein Textfenster und egal wie das heißt, Lang Dog und Entropic und OpenAI und Gemini und wie es alles heißt, es kann auch gut sein, dass man

Jens: Ja. Ja.

Jens: Ja.

Mark Zimmermann: irgendwann sich mal auf eine Lösung einlassen muss oder sollte oder kann, die nicht aussieht wie diese klassischen Fenster, deren größtes Problem die Macht ist, die du mit ihnen hast, weil sie einfach alles können. Du kannst mit diesen Chat Fenster von Programme schreiben, über Dokumente analysieren, über Recherche machen, dich verarschen lassen, Gedicht bauen. Keine Ahnung was. Vielleicht sind auch Lösungen adäquat, je nachdem für wen es ist. was du fokussieren willst im dienstlichen Kontext. Nur ist nicht abwertend gemeint. Aber wenn dein Job ist, Folien zu machen, dann ist dein Job Folien zu machen. Und vielleicht machst du noch zwei, drei andere Dokumentenarten, aber du machst halt jetzt nicht den Speiseplan, die Recherche die Welt, die keine Ahnung warst. Das ist vielleicht ein blödes Beispiel, aber vielleicht wird trotzdem klar, ich meine. Dann kann es auch sinnvoll sein, Anwendungen einzusetzen, die ganz speziell auf diesen Case getrimmt sind, damit du dich nicht verläufst in der Nutzung, damit du auch ein Onboarding hast in Form von ich vertraue dem System. Das ist das, was du auch mal sagst. Ich muss dem System vertrauen können, nicht verlieren, dass wenn ich da auf Enter drücke, nicht 5 Millionen Kosten auf dem Tisch des Hauses liegen, meine Platte leer ist und am Ende noch die Mail vom System verschickt wird. Der Markt ist schuld. Auch da werden wir sicherlich immer mehr rein investieren müssen, auch Menschen Umgebungen zu bieten, nicht weil sie

Jens: Ja, ja, ich glaube, ist ein wichtiger, genau, ja, ja.

Mark Zimmermann: sind, nicht weil sie es nicht lernen können, schlicht und ergreifend aber auch weil sie es nicht brauchen und weil sie eventuell ja sonst etwas haben. Ich sag mal, wenn du den ganzen Tag einen Nagel in die Wand haust, wird dir auch keiner Bagger vor die Tür stellen. Komisches Beispiel.

Jens: wie du hast zu viel Wetten das geguckt, wahrscheinlich irgendwann in irgendeiner Folge ein Bagger Nägel in die Wände geschlagen hat. Aber ich weiß, was du meinst. Deine Aussage ist tatsächlich, das ist richtige Tool zum richtigen Zweck einsetzen und für die richtige Aufgabe, man hat. Das ist natürlich immer schon Teil der menschlichen Wissenweisheit und auch unsere möglichen menschlichen Möglichkeiten gewesen, das Richtige zu wählen.

Mark Zimmermann: Ich habe ganz viele Wetten das geguckt. Ja, also ich war hier. Ja, ja, ja, ja, ja, ich.

Mark Zimmermann: Binsenweisheit.

Jens: Ich glaube, das macht uns auch einfach aus. Und das ist in der heutigen Zeit auch nicht anders. Also nicht für jeden ist es jetzt nötig, das Hardcore Autocomplete AI Tool benutzen zu können, weil er dem Dingen aufgrund seiner Profession soweit vertraut, dass der auch so codet, dass da nichts Schlimmes passiert. Das sollte natürlich auch in der Hand derjenigen bleiben, Ahnung von Programmierung haben. Auf der anderen Seite ist natürlich, und wir in dieser Folge auch so bisschen Vibe Coding. Wie geht denn das eigentlich genannt? Dass man sagen kann, was du gerade gesagt hast, ist halt ein anderer Aspekt des Lernens, des gemeinsamen Lernens. Und ich glaube, das ist so Ding, was man immer noch gut machen kann. Also wenn man sich erstmal an dieses Thema rantraut, dann gibt es auch unterschiedliche Lösungen. jetzt gerade schon von den ganzen großen Modellanbietern und so was geredet. Es gibt natürlich auch noch Aggregatoren, die da draußen sind, sowas wie Bolt oder Loveable oder solche Themen, wo ich im Prinzip dann auch ein bisschen aufgrund des Interfaces die gestalten, also die Modelle halt im Hintergrund. bisschen einfacher quasi Anwendung auch bauen kann. Und ich glaube, das ist so ein Ding. Man kann da einfach mal als Vibecoding-Anfänger so ein bisschen was ausprobieren. Erstmal. Das ist glaube ich das Wichtige. Und dabei lernen, wie denn eigentlich Programmieren so funktioniert. Und dann auch irgendwann vielleicht mal so selber, wie du sagst, entweder ist dann auch irgendwo eine Grenze erreicht, wo man sagt, dann wird die Komplexität einfach zu groß. Du hattest gerade das so ein bisschen mit dem, Menschen brauchen das vielleicht einfach nicht. Ich würde es immer sagen. Ab einer gewissen Komplexitätsstufe musst du halt eine tiefe Profession auch haben, vielleicht die fachliche Komplexität, dann auch durch Code entstehen kann, durch Softwareentwicklung und Software Deployment und auch Verantwortung bezüglich Betrieb und Sicherheit und sowas kommt. Das ist ja im Prinzip eine fachliche Verantwortung, da ist, eine Profession, die gelernt ist in dem Moment. Und ich glaube, das ist so eine so eine natürliche Grenze, die man sich ja selber auch immer setzen kann. Also ich werde jetzt auch nicht anfangen, Sternekoch zu werden oder sowas, nur weil ich mal dreimal in der Woche in der Küche stehe oder so ein Sterne.

Mark Zimmermann: Schade.

Jens: so Restaurant zu übernehmen, das wäre fürchterlich scheitern. Dementsprechend, glaube, wir haben da ein ganz gutes Gefühl für. Aber traut euch auch an die Sachen ran. Nehmt einfach mal ein Tool, sucht euch eins aus, fragt, nicht nur uns fragt, oder Gemini, Quote, oder irgendwas anderes, was man da gut machen kann. Lasst euch vielleicht auch begleiten dabei. Guckt ein bisschen, dass die KI kann euch dabei helfen. Das macht sie gerne. Sie beschreibt dann euch, was passiert.

Mark Zimmermann: Beispiel das.

Jens: Ich auch, manchmal muss man sich immer wieder daran erinnern, manchmal vergisst sie das auch wieder, das zu tun, aber erinnert sie durch dran oder macht euch einen Skill, den ihr ablegt, da gibt es ja schon ein Folgen von uns, wie man das macht, oder stellt auch da das zusammen mit der KI, das ist dann schon ein bisschen, ehrlicherweise auch so eine Art Programmierung, wenn man so seinen ersten Skill anlegt, auch wenn es keine klassische Programmiersprache im Hintergrund ist, aber man lagert etwas aus, das ist so ein bisschen was, was man in der Programmierung auch gerne macht, dass man sagt, gewisse Funktionalitäten lager ich an einem Platz aus. So ähnlich macht man das auch, wenn man jetzt mit einer KI mal ein Skill beschreibt und dieser Skill dann hinter von der eigenen KI benutzt wird. Das ist schon so eine Art, jetzt werden mich viele ITler wahrscheinlich steinigen wollen, aber das ist schon so eine Art Programmierung, man tut. Also...

Mark Zimmermann: Wer wissen will, wo Jens wohnt? Ich bin käuflich. Jens, was du gerade gesagt hast, Auslagern und dass man da ganz viel Sachen machen kann. Wieder ein Schwank aus dem Leben und eine Sache passend zum Podcast. Der Schwank aus dem Leben war, ich bin damals der Meinung gewesen, dass Philips Hue Lampen total toll sind. Und ich habe mir von Philips Hue verschiedene Sachen geholt. Bewegungsmelder im Haus, Lampen. Das ganze Haus ist mit Philips Hue Lampen. und der Keller hat Bewegungsmelder von Philips Hue und ich habe dann irgendwann bereut, Philips Hue gekauft zu haben, weil der Bewegungsmelder im Keller, der hat die Eigenschaft, dass wenn eine Bewegung registriert, macht das Licht an, dann bleibt das Licht für die Zeit, du definiert hast, an und dann geht's aus. Und wenn du zwischenzeitlich da langläufst, dann kriegt das der Melder zwar mit, aber es interessiert dich nicht. Der Counter wird nicht neu gesetzt. Und da ich immer ein bisschen frustriert. So und irgendwann in einer Sektlaune heraus, mittlerweile ja viele Jahre vergangen,

Jens: Mhm.

Mark Zimmermann: habe ich mein Problem Claude erzählt, weil ich dachte Claude könnte mir vielleicht recherchieren, ob es da irgendwas gibt. Und dann haben wir bisschen hinhergeschrieben und dann fing er an, so nach dem Motto, drück doch mal jetzt bitte auf deiner Philips Hue auf den Knopf. Und dann gehst du auf die Philips Hue, drückst auf den Knopf und dann sagt Claude, so, habt mich mit deiner Philips Hue verbunden, was wollen wir jetzt machen? Und dann hat er meinen Bewegungsmelder im Keller beigebracht, dass das Licht anbleibt. Und dann stehst du da und denkst, die Funktion war bei Philips Hue selbst nicht vorhanden. Er hat sich da irgendwie selbst durchgezackt und hat das da irgendwie hingekriegt und du stehst da und denkst, Moment mal, also jetzt habe ich vielleicht bisschen viel diskutiert mit Chat und so, aber eigentlich habe ich mit Sprache mein Smart Home gerade verbessert. Ob das jetzt mein Schwiegervater auf die Reihe kriegt, Schwiegervater, falls das höresnichts gegen dich, ja, an dieser Stelle bitte jeden aus der Familie oder Bekanntenkreis eintragen. Smart Home ist immer irgendwie Pain.

Jens: Mhm.

Jens: Mhm.

Mark Zimmermann: hinzustellen, wenn du dir vor allem eine Mischung von Anbietern hast. Also Apple, HomeKit und Philips Hue und Zigbee und HomeKit. Da bist du ja am Ende. Aber dann hast du auf einmal eine Möglichkeit, das Ding die Komplexität wegnimmt. Das war das eine. Und das zweite. Ich verlinke es in den Show Notes definitiv, weil wir haben noch keine schönen Domain Namen. Wir haben ja auch ein Webcoding Projekt, das gerade am Start ist, nämlich eine Page, die auf GitHub gehostet wird, auf der die Transkripte

Jens: Mhm.

Jens: Mhm.

Mark Zimmermann: Hoffentlich auch die besseren Transkripte, weil die Transkripte unserer Podcast-Folgen hat die ganze Zeit Podigy, also unser Podcast-Hosting-System, gemacht. Das muss ich noch umstellen. Aber wir haben eine kleine Page-Vibe-Coden lassen, die die Folgen der Vergangenheit zeigt. Die wird immer dienstags automatisch aktualisiert. Dann findet ihr die Transkription aller Folgen. Ihr findet ein Web. da drin. Ihr könnt auch auf Englisch umschalten. hört ihr nicht uns in Englisch, aber ihr kriegt die Transkripte unserer Folgen in Englisch. Er hat ein paar Mechanismen, unter anderem ein Feedback-Formular, damit ihr uns schreiben könnt. Ihr könnt suchen, ihr könnt Folgen teilen. Ihr könnt aber auch, wenn euch der ganze HackMac nicht interessiert und ihr lieber auf das Thema eingehen wollt, das ich am Anfang sagte, schreibt auf, was ihr tut, macht euch Notizen. Ihr könnt auch alle in Deutsch, Wien, Englisch als Markthorn-Datei herunterladen, falls eure LLM-Systeme daran sich ergötzen wollen, was wir bei uns Cooles gemacht haben. Jens, mehr habe ich nicht. Ich bin tatsächlich durch für heute. Ich habe ganz viele Anekdoten bringen können, habe mich heute beim Einstieg der Folge plamiert, hoffentlich zur Mitte der Folge reputiert. Hast du noch was? Sonst wäre ich echt durch.

Jens: Ich bin glaube ich auch so weit durch. Außerdem, dass ich nochmal wiederholen will, ihr nicht, Vitecoding muss nicht dafür da sein, dass ihr die nächste neue super App oder was anderes macht. Es ist vielleicht auch einfach.

Mark Zimmermann: Falls doch, Tante Jemen, bitte an die unten eingeblendenden... Ach so, schade.

Jens: Genau. Aber ihr macht auch die kleinen, guckt nach kleinen Lösungen, ihr braucht. Ich das vor kurzem auch schon mal erwähnt. Ich habe mir auch einfach so einen PDF-Komprimierer mal gebaut, damit Sachen komprimiert werden. Häufig hat man ja so kleine Sachen, die man irgendwie automatisieren will, wo man ein kleines Softwarestück braucht. Da könnt ihr immer wieder überlegen, kann ich das nicht eigentlich nachprogrammieren? Oder habe ich irgendwelche Anwendungsfälle zu Hause, die ich immer wieder mache? Sachen, die ich immer wieder ... wiederholt einsortieren muss, Dokumente, Rechnung oder irgendwas anderes. Da kann man ein bisschen mit Code rumspielen, gucken, was da funktioniert. Mit Geminal rumspielen kann ich da nicht was automatisieren, vielleicht auch meine Mails zu erfassen oder irgendwas anderes. Das ist alles hinterher so ein bisschen Art, ich würde mal sagen, interagieren mit dem Computer. Es ist nicht immer direkte Programmierung in dem Sinne, dass ein Stück Code irgendwo steht, dass sie auch deploy oder irgendwas anderes sind, sondern es kann auch mal ein Workflow sein, den ihr euch zusammen schustert. traut euch einfach, da Sachen zu machen, weil ich glaube, ist das, was wir auch in dieser Folge vermitteln wollten. Das Thema KI geht nicht weg. Das macht Spaß, wenn man sich damit beschäftigt. Das hat gefahren, aber lasst euch da nicht irgendwie immer ins Boxhorn jagen, dass das irgendwie, wenn ihr da was tut, die ganze Welt zusammenbricht, sondern guckt, da gibt es genug Sachen, wo man sich ausprobieren kann, wo man sich probieren kann. Marc lacht schon wieder, das bedeutet, er hat doch noch was. Ich sag schon mal Tschüss, bis zum nächsten Mal.

Mark Zimmermann: Ja, war das nicht Mark-Uwe Kling, der im Buch geschrieben hat, der Tag, dem die Oma das Internet abschaltete oder irgendwie so was, falls ich das falsch zitiert habe? Könnte es ihm ja sagen. Vielleicht mag er unsere Vortragsfolge verlinken. Ich kenne ihn ja eigentlich sonst nur über seinen... Also kennen nicht, ich habe ja sonst nur mit den Känguru-Kroniken und so ein Kram zu tun. Aber damit schweifen wir ab. Seine Meinung zu KI habe ich auch mal letztens beim Chaos Computer Club irgendwie Vortrag mal gehört. Ich jetzt, ich sag mal, für die freischaffende Künstler allgemein schwierig, aber das verstehe ich natürlich. Jens, war schön, dass du da bist. Wir sind in der Folge eingestiegen mit dem Satz, dass wir noch eine zweite Folge heute aufnehmen. Das machen wir jetzt nämlich auch. Unser Gast kommt gleich. Vorher muss ich aber noch schnell mein Akku laden. In diesem Sinne euch allen einen schönen Abend, einen schönen Tag, eine schöne Woche. Wir hören uns dann bald wieder und lasst uns gerne einen Kommentar und bis bald. Ciao.

Jens: Bis bald, ciao!

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