Notion übernimmt
Shownotes
Mark und Dirk Beckmann (GF Digitalagentur artundweise) sprechen darüber, was Worker, Managed Agents und die neue Offenheit für Unternehmen bedeuten, die KI ernsthaft einsetzen wollen.
Im Stil einer Apple-Keynote, vorab aufgezeichnet, ruhig vorgetragen und mit Folgen, die weit über „noch eine API" hinausgehen. Die beiden zentralen Bausteine: Worker und Managed Agents.
Worker sind kleine TypeScript-Programme, die auf der Notion-Plattform laufen. Geschrieben mit Hilfe von KI, ausgeführt deterministisch also ohne Tokenkosten, ohne Halluzinationen. Ein Agent in Notion kann diese Worker als Werkzeug nutzen. Damit lässt sich alles bauen, was man sonst mit n8n oder Make macht, aber im eigenen System.
Managed Agents von Anthropic können nun auch in Notion-Workflows eingebunden werden. Lange laufende Aufgaben, externe Trigger, abgekapselte Sandboxes ohne dass man selbst Infrastruktur betreiben muss. Das Spannende: Notion verkauft eigentlich Tokens („we sell work"). Mit der Worker-Plattform öffnet sich das Unternehmen für lokale Modelle, eigene Skripte und externe Anbieter. Ein Schritt, der kurzfristig Umsatz kosten kann, langfristig aber die Plattform zementiert.
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Mark: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Think Different, Think AI. Der Jens wäre so gerne heute dabei, aber er macht irgendwie eine Tradition draus, dass wenn wir einen Gast haben, mit dem wir uns über Notion unterhalten, dass Jens irgendwie weg ist. Diesmal ist er nicht im Odop oder sowas, diesmal ist er krank. An dieser Stelle gute Besserung Jens und hallo Dirk, schön, dass du wieder da bist. Freut mich sehr, dass wir uns heute über Notion unterhalten.
Dirk: Und du glaubst gar nicht wie ich mich freue, lieber Marc, dass ich über Norschen reden darf.
Mark: Ja, ja, also es ist ja tatsächlich so, in der Zwischenzeit habe ich immer mehr Menschen in meinem Umfeld, die mit Notion zu tun haben, beziehungsweise sich mit Notion beschäftigen. In ihren Firmen so ein bisschen am Rumhören waren, wer von euch kennt der Notion, nutzt der Notion und je nach Firma findest du mal mehr, mal weniger, aber überall findest du Menschen, die Notion einsetzen. Und
Dirk: Hm.
Mark: Ich hatte ja in der letzten Folge schon mal gesagt, ne, Notion. Das ist so ein bisschen damals an mir vorbeigegangen, bis dann ... Und du hast immer gesagt, mach Notion, hast auch immer gesagt, mach Mac. Mit Mac hab ich damals auch gesagt, hast du recht. mit Notion dann irgendwie auch. Das war ja dann hier Version drei, ne? Als sie dann irgendwie anfingen, ordentliche KI reinzubringen. Und dann hatten wir uns auch im Podcast darüber unterhalten, was Notion bei dir alles so bringt und macht. Und einfach mal, ins kalte Wasser zu springen. Notion hat schon wieder was getan und da haben wir dann gesagt, lass uns doch mal spontan unterhalten. Was hat Notion denn gemacht?
Dirk: Ja, die haben eigentlich etwas gemacht, das man lange nicht erwartet hätte. Sie haben sich wirklich für Entwickler und Entwicklerinnen geöffnet, haben also eine Notion-Developer-Plattform gelauncht jetzt vor ein Tagen. So ganz im Stile von Apple mit vor aufgezeichneten Keynote-artigen Videos. Ja, wie Apple leider, wie Apple der Neuzeit. Wir mögen das ja beide nicht. Wir wollen ja live was sehen, aber jetzt ist es halt so. Und so haben die es auch gemacht.
Mark: Also wie Apple der Neuzeit.
Dirk: Und Ivan Sauer, der Chef, hat dann eingeleitet und gesagt, ja, wir haben jetzt eine richtige Developer-Plattform und das wichtigste Tool dort ist eben der Worker. technisch kannst du das nachher besser erklären, aber ein auf Notion-Plattform ablaufender Programmteil, den der sowohl auf Notion zugreifen kann nativ, auf alle möglichen Dinge über die API und auf den Notion wiederum zugreifen kann. Und das ist schon ein wirklich großer Schritt. Der war jetzt in einer Alpha. in diesem Ambassador-Programm schon vorher publiziert und getestet. Aber ich habe nicht so viel Ahnung von CLI-Programmierung. Deswegen habe ich das eigentlich nicht gemacht, bis es jetzt gelauncht war. Und jetzt bin ich auch schon total Feuer und Flamme.
Mark: was ich an der keynote oder an der video aufzeichnung keynote video aufzeichnung vorproduktion ach egal was ich da geschätzt habe war tatsächlich auch diese dieses ambiente dass sie da gemacht haben dunkler raum holstuhl setzt sich hin erzählt mit einer ruhe und überzeugung also nicht ruhe in form von schlaftablette sondern ruhe in form von man ist sich bewusst was man hier gerade zeigt Man adressiert wirklich auch Developer und war sich bewusst, dass man damit quasi was Neues geht. Sehr unaufgeregt. Aber in dem, was sie gezeigt haben, wirkte das alles so... Ich sag mal, jetzt bin ich ja im Vergleich zu vielen anderen ja Neuling bei Notion. Aber es wirkt so ein bisschen, okay, wir zeigen jetzt auch mal allen, die Notion haben. Es gibt diese Entwicklergemeinde, diese CLI, dieses... keine Ahnung was für Tools und das hast du vorhin schon das Thema Worker in den Mund genommen und uns CLI. Also CLI ist ja die Möglichkeit, dass wir quasi über Kommandozeile, Command Line Interface, mit Sachen interagieren können. Wir kennen das schon von Cloud Code, da gibt es eine CLI. Wir kennen es von Codex, da gibt es eine CLI. Die wenigsten Menschen im Alltag verlieren sich ja in ein Terminal Fenster oder in ein... Wie heißt das unter Windows? CMD, Kommando? Ach, keine Ahnung. Menschen, einen schwarzen Bildschirm mit blinkendem Cursor sehen, wissen, was ich meine. Und die, nicht wissen, was ein blinkender Cursor am schwarzen Bildschirm ist, willkommen in der neuen Welt. Und da haben Sie etwas vorgestellt. Und ich habe mir dieses Video auch angeschaut, nachdem du mir den Link nochmal geschickt hattest. auch als Vorbereitung für heute. Und ich versuche mal, an meinen Worten zusammenzubringen, was sie uns dort gezeigt haben. Weil sie haben, und ich habe davon einen ganz anderen Blickwing gefällt, drauf geguckt, etwas adressiert, wo ich mich immer gefragt habe, wie wird Notion mit diesen Problemen umgehen? Und ich möchte kurz ausholen. Wenn du auf andere Hersteller guckst, sowas wie GitHub Copilot und so, also Microsoft, dann erfährst du, dass die Tokenpreise durch die Decke gehen.
Mark: Sie haben neue Preismodelle angekündigt, Pocken werden teurer, werden teurer, werden teurer, werden teurer und zwar nicht, weil neue Modelle kommen, sondern weil sie einfach anders verrechnen. Es gibt dann irgendwie keine Abobmodelle mehr und so ein Kram für Enterprise-Kunden. Und jetzt adressiert ja Notion auch den Business-Markt sehr stark. Und da habe mich immer gefragt, wie will der Notion da mithalten, weil jetzt sind die nicht klein, aber die Kosten sind für die ja auch eine Herausforderung. Wie bleiben wir da preislich attraktiv? Und da zahlt, wie ich finde, auch das, was Sie jetzt mit diesem Worker vorgestellt haben ein. In meiner Wahrnehmung ist der Worker die Möglichkeit, Programmcode zu schreiben und diesem einen Agenten zur Verfügung zu stellen, dass er damit arbeiten kann oder auch einem Softwareentwickler zur Verfügung zu stellen. Notion unterscheidet ja irgendwie auch gar nicht so stark, ob ein Tool jetzt von einem Agenten genutzt wird oder von einem Menschen. Und man kann dann im Grunde, das nennt sich dann TypeScript, Programmiersprache ist völlig wumpe. ist halt Programmiersprache seit den Zeiten von KI auch völlig wumpe. Welche Programmiersprache das ist. Grüße gehen an die Entwickler, die für mich arbeiten. Die steigen mir immer aufs Dach, wenn ich so einen Satz sag. Aber lange Rede kurzer Sinn. Du programmierst da quasi mit Hilfe von KI kleine Codeschnipsel. Dadurch, weil es Programmcode ist, brauchst du keine Tokenkosten, keine KI. Es ist verlässlich. ist... Man nennt das ja dann deterministisch. Und diese Codeschnipsel lässt du dann bei Notion laufen.
Dirk: Hm.
Mark: Und das hört sich jetzt nicht so erzählisch oder langweilig an, aber es ist gar nicht so langweilig. Weil das ist mächtig.
Dirk: Ja, weil du weil du kannst eben mit dieser Agentenplattform, das ist ja das, was sie davor vorgestellt haben, dass du also selbstablaufende, selbsttriggende, durch was auch immer du willst, Statuswechsel im Datensatz oder Uhrzeit oder was auch immer, mit diesen Agenten, kannst du auf diese Worker zugreifen. Und jetzt kannst du dir halt ein ganzes Universum bauen. Du kannst dir halt einen Worker machen, der von mir aus auf dein lokal installiertes Mistral zugreift. Oder du kannst dir einen Worker machen, der wie du mir das jetzt am Wochenende erklärt hast, irgendwie, keine Ahnung, E-Mails irgendwo abrufen. Und so weiter und so fort. Also alles das, was man vielleicht mit N8N oder Make oder Safe-Ear gemacht hat, kannst du damit machen. Aber eben in sagen wir mal, für dich komplett unter Kontrolle befindlichen Umfeld und nicht noch mit einer Plattform und so weiter und so fort. du hast das einfach ... Klar, du musst Notion dafür nutzen, aber das willst du ja auch. Du hast das halt in deinem System. Und das finde ich auch relativ krass, weil sie sich damit natürlich auch öffnen und das Geschäftsmodell, und das hattest du ja eben auch kurz angehoben, ihr eigenes, nämlich Tokens, zu verkaufen, so wie das jetzt alle machen, weil mit den Agenten wollen sie ja auch Credits verkaufen und verkaufen sie auch. Das ist ja auch nicht mehr per Abo, sondern da bezahlst du ja auch per Credits, also musst du halt 1000 Credits, 10 Dollar zahlen. Und dann sind die halt weg und dann zahlst du wieder neues Geld. Und obwohl das deren Geschäftsmodell ist und sie sagen großartig so, ja, wir verkaufen jetzt keine Software, verkaufen Arbeit, also we sell work in Form der Tokens und so weiter. Machen Sie sich, eröffnen Sie sich trotzdem. Und da, ich, sieht man dran, dass Sie noch ganz schön viel vorhaben und nicht an dieser Stelle stehen bleiben, sondern sich dort jetzt einen kurzfristigen Erfolg vielleicht noch mehr Tokens zu verkaufen, verbauen, aber dafür eine ganz andere Gemeinschaft anlocken können.
Mark: Und man darf auch nicht vergessen, jetzt bin ich vielleicht in einer kleinen KI-Nerd-Blase, du in deiner Notion-Welt. Aber nichtsdestotrotz, das was du eben sagtest, die öffnen sich, ist halt etwas, jetzt jeder denkt, der vielleicht Notion nicht können öffnen, wieso, wo ist denn das Besondere? Es ist ja schon was Besonderes. Notion hat ja eine total tolle Art, wie sie Daten ablegen, mit Zellen, Seiten, Datenbanken, man hat es nicht gesehen und alles ist irgendwie gleich und... Ein Punkt, warum ich immer noch der Meinung bin, warum so ein Laden wie Microsoft das nie hinkriegt, weil Notion das halt von Grund auf richtig gemacht hat, was das angeht. Ich glaube, die haben auch ein bisschen Lehrgeld gezahlt in der Vergangenheit, was Performance angeht oder dass man sich vielleicht auch mal vergaloppiert hat. Und jetzt haben sie halt die Möglichkeit, die Chance, wenn ich das so sagen darf, durch KI ihre doch gute Datenablage und ihre gute Interaktionsmöglichkeit so anzureichern, dass sie halt viel einfacher als die anderen haben agentische Systeme zu integrieren, agentische Systeme arbeiten machen zu lassen und jetzt auch bei den Workern noch mal wegen dem Öffnen. Die Worker ermöglichen es mir ja nicht nur zu sagen, ich gucke jetzt nach ob keine Ahnung eine Mail in Gmail, du hast das Beispiel eben gebracht da ist, sondern ich kann ja wirklich Interaktionen machen. Nach dem Motto, ich gucke nach, ich mache login, ich gucke nach ob Mails da sind, ich kann nachgucken ob bestimmte Mails da sind, ich kann Mails schreiben. Ich könnte noch in der anderen Datenbank nachgucken. Ich könnte noch andere Tools, also das, wir in der AI-Welt mit MCP-Anbindung, kannst du da auch alles da reinpacken. Und das Lustige ist, auch wenn ich von einem komischen TypeScript gesprochen habe, dank KI ist uns das ja völlig wumpe, was es ist, weil unterm Strich kannst du dir ja quasi sinngemäß von der KI wünschen, was der Worker tun soll. Das heißt, du hast da KI genutzt und ab dann wieder ein deterministisches System. Das finde ich wirklich...
Dirk: Hm.
Mark: total spannend, dass sie dieses Klebeband, das Duct Tape dahin gezimmert haben. Hört sich immer so unprofessionell an Duct Tape, aber das ist ja in dem Sinne wirklich eine Besonderheit, die auch einfach ist. Was hast du dir dann gebaut mit dem Worker? Was war das, was wir uns da angeschaut haben?
Dirk: Also ich habe selber mir gebaut dieses. Also da habe ich dann bisschen umständlich mit Claude Code im also nicht im CLI, sondern eben in diesem mit dieser App von Claude Mac Mac OS App Mistral angebunden, das lokal auf meinem auf meinem MacBook 5 5 Pro läuft und nicht so richtig was tolles kann. Aber es war halt cool zu sehen, dass es einfach ohne Internet KI gibt. Die hat zwar nur Trainingsdaten und noch nicht die schnellste Version, aber eine sehr gute Version, die schon läuft. Das wollte ich mit Notion nutzen, wollte herausfinden, das geht. Dann habe ich mir diesen Worker mit Cloud gebaut. Aber was ich dann bisschen realistischer fand, war die Frage, ich dir gestellt hatte, nämlich, ich ein bestimmtes Gmail-Konto regelmäßig abfrage. Und da kommen wir dann auch schon zum ersten Modus, den diese Worker einnehmen können. Das ist ein richtig unterstützter, eigentlich proprietärer Modus, nämlich der sogenannte Sync. Ich hab das nicht geschneit, das so Modus ist. Da hast du mir geschrieben, ich das welcher Reihenfolge mache. Dann hab ich das an diesem CLI auch gemacht, also an diesem Terminal immer alles eingegeben. Das hat super geklappt. Dann hab ich das Cloud-Code auf Terminal genutzt und nicht auf Desktop. Das hat auch alles geklappt. Und jetzt hab ich einen ... einen Worker, regelmäßig alle 15 Minuten guckt, ob auf einem Gmail-Postfach was reinkommt. Und das Entscheidende ist jetzt, der legt dann Also der Worker legt initial die Datenbank an, in Notion die Datenbank an, wo das reinkommen soll, und definiert dann, was weiß ich, in dem Fall sind es fünf, sechs Syncfelder. Und die haben auch einen speziellen Titel, sind sozusagen, weil sie eben aus einem externen Tool kommt, sind sie eben damit gesyncht. Und dann kannst du dir selber noch welche dazu machen, also wie man das kennt. Aber das ist ein neuer Typ von Datenbankfeld, nämlich gesynchter. Und das kannst du jetzt beliebig weit treiben. Und jetzt kann man den Worker dazu bringen, dass er dann in irgendeiner anderen Datenbank was nachguckt und was verknüpft und so weiter. Das habe ich jetzt erst noch nicht gemacht. Und sagen wir so, mit einer Anleitung, die ich aber auch brauchte, weil ich bin ja, wie gesagt, kein richtiger Entwickler, ich interessiere mich dafür und mache immer irgendwie so Halbentwicklersachen, war das gut. Also die Anleitung, die du mir gemacht hast, war gut. Aber die habe ich auch gebraucht. Klar.
Dirk: Die war jetzt super auf meinen Fall speziell angelegt. Ich konnte das einfach copy-pasten. Ich musste es nicht mal verstehen, was ich copy-pastete. Und ich war froh, dass das von dir kam. Ich dachte mir, du wirst mir da schon keinen Scheiß reinbauen. Das ist jetzt nicht ein security-mäßig, ist nicht ein nachahmswürdiges Vorgehen. Aber wenn der Cousin das macht, muss das funktionieren. Grundsätzlich ist es für Nicht-Entwickler, finde ich, ... Also, ist nicht so dieser ...
Mark: Danke.
Dirk: easy-going-Prozess mit diesem CLI-Ding. Da muss man ja diese ganze Nomenklatur davon verstehen und so weiter. Da kann man sich durchfummeln. Das ist noch nicht superideal, aber es ist eben möglich, selbst als Nicht-Entwickler das zu machen. Und letzter Satz dazu, Notion versucht auch jetzt in ganz vielen kleinen Videos und auf der Developer-Plattform die ureigensten Notion-Leute quasi noch mitzunehmen, denn viele werden diesen Weg nicht gehen, weil die sehen dieses komische Brinkende-Cursor-Teil und sagen, nee, das mach lieber wieder n8n. Das ist auch schon eine kleine Hürde, aber gut, du hast natürlich ganz andere Möglichkeiten.
Mark: was ich mit Worker gemacht habe. Vielleicht zwei Sachen, weil wir es ja eben erwähnt haben. Erstens, N8N-Grüße gehen an die SAP, die irgendwie eine Partnerschaftskooperation, Beanteilnahme, jetzt kundgetan haben nach dem Motto, zukünftige Prozesse von SAP werden mit N8N unterstützt, wo ich mir dachte, ja, okay. Also, ehrlicherweise für N8N würfel ich persönlich ja nicht mehr so viel, aber vielleicht ist das für SAP gut, aber die Häme sei dahingestellt. Bei N8n gibt es ja auch so etwas wie Make. Hast du ja auch erwähnt gehabt, dass du das nutzt, Make. Und die haben jetzt ja auch eine CLI angekündigt, also oder beziehungsweise veröffentlicht. Von der Seite scheint das ja schon durchaus etwas zu sein. Wenn ich überlege, als ich mit der IT angefangen habe, haben wir mit Textbildschirmen gearbeitet. Dann haben wir gefeiert, dass wir eine UI kriegen, sei es Geos auf MS-DOS gewesen oder Windows.
Dirk: Mhm.
Dirk: Mhm.
Mark: Und jetzt, was machen wir? Jetzt auf einmal hängen wir alle wieder in Textfenstern, im Terminal herum. Und ich brauche eigentlich, ich muss auch ganz ehrlich sagen, an alle die, die ich hier von Apple und so weiter kenne, es tut mir leid, ich hänge mehr im Textfenster rum als irgendwie in der grafischen Benutzeroberfläche und finde es gerade gar nicht so schlimm. Mal gucken, ob da nicht irgendwann wieder was Hübsches kommt, aber die Entwicklerkonferenzen kommen bald. Jetzt habe ich gesagt, mal erzählen, was ich als Worker ins Rennen werfen kann. Kein Mistral, sondern Hacking Face kannst du vereinfacht ausgedrückt KI-Modelle beziehen und lokal ausführen. Zum Beispiel Bildgeneratoren, Videogeneratoren, Voice Cloning. Und ich habe mir einen Worker gebaut, mir Bilder baut. Ich habe mir einen Worker gebaut, der mir Podcasts erstellt aus Texten. in Notion. Und du hast halt in Notion dann dein Kram und dann gibst du dem Agenten den Worker in die Hand und dann macht der Agent mit dem Worker dir ein Audio-File mit deiner Stimme und alles lokal und device ohne irgendwie Cloud. Und das ist schon das ist schon nett. Ja, also ich kann auch ein M5 MacBook. Ja, wir sind hier die Freunde des Notions und des Apples. Das haben wir schon zum Besten gegeben.
Dirk: Mhm.
Mark: Und dann stehst du da und denkst dir, okay, es braucht vielleicht alles ein bisschen länger als bei 11 Labs oder Nano Banana. Aber ich würde sagen, dafür, dass es mich weder Tokens, nee, es kostet mich keine Tokens und es ist quasi einfach im Hintergrund gemacht, ist das schon sehr faszinierend, wenn du dir überlegst, okay, vorher konnte ich das mit Notion so nicht tun. Ich konnte es zwar vorher auch mit anderen KI-Systemen tun. Ja, ich meine, man drittliebstes Hobby oder so. ja Skills in Code Code und so. Aber das war schon beeindruckend zu sehen. Und dann habe ich mir auch gedacht, wenn die jetzt jemand bist, der seine Firma in Notion hat, der, ich sag mal, im kreativen Umfeld tätig ist.
Dirk: He he.
Dirk: Wer könnte das sein?
Mark: Wer kann das sein? Weiß ich nicht. Und dann verbindest du das und kriegst im Grunde, also ich will jetzt nicht sagen, dass man damit alles automatisieren kann oder nicht, ja, aber du hast diese Werkzeuge für Menschen im Zugriff, die das vielleicht mit einem Blick für Kreativität und Ästhetik bedienen können und kriegen dann in dem System, ihrem Betriebssystem, in ihrem was auch immer Manoche nennen möchte. diese Module, diese Artefakte, diese Ergebnisse dargeboten. Und das ist ja nur die Spitze des Eisbergs. Das ist ja nur die Spitze des Eisbergs.
Dirk: Hm. Ja. Nur mal kurz, das zu verstehen. Also das Hugging Face ist ein Anbieter, der macht das irgendeins von diesen ganzen Modellen, so wie ... Olamas oder ... Also ...
Mark: Du kannst dann ein Abo abschließen. kannst du ganz viel... Nein, das sind eigene Modelle. Das sind ganz eigene Modelle, du bei Hackingface konsumieren kannst. Da gibt es dann auch hier Mit-Abo und kostenlos und kommerziell frei und kommerziell gegen Geld. Da gibt es ganz viel verschiedene Sachen. Das Lustige ist aber, dass du dort beispielsweise auch Modelle kriegst. Letztens habe ich mir ein Modell von Microsoft runtergeladen. Da kannst du Audio-Dateien reinschmeißen.
Dirk: Okay. Okay.
Mark: Und der macht dann Personenerkennung und Transkription auf das Autofile. Und das lässt du dann halt auf deiner Büchse lokal laufen, was natürlich sehr viel günstiger ist als wenn du das sagst du haust das gegen Cloud Modelle und was natürlich jetzt mit sowas wie Worker dann auch einfach zu integrieren ist. Also dieses Hackingface Ding, das mir den Podcast generiert, das war irgendwie keine halbe Stunde und dann war es up and running. Das ist schon
Dirk: Mhm.
Dirk: Und dann kann ich das ganz normal, der Agent vermittelt dann ja zwischen Notion und dem Worker und dem Agenten, den rufe ich auf und dann habe ich dieses Tool. Und das Tool läuft dann auf meinem Rechner. Und wenn ich das jetzt deployen will, also wenn das jetzt andere Leute nutzen sollen, dann muss man sich das überlegen, auf welchem Rechner das läuft.
Mark: Lustig.
Mark: Das ist genau, da muss es halt auf dem anderen muss es halt, wie man es so sagt, müsste dann auf dem anderen Rechner laufen. Was für mich jetzt für meine Workflows ganz in Ordnung ist, dass es bei mir ist. Ja, es hat ja vielleicht auch nicht jeder irgendwie ein M5. Egal ob Pro, Max, sonst was, du brauchst schon ein bisschen RAM, du brauchst schon ein bisschen jetzt nicht CPUs oder Grafikkarte.
Dirk: Hm?
Dirk: Bitte.
Mark: oder KI-Beschleuniger wie bei Apple in den Prozessoren drin. Ich weiß nicht, wenn man sich von Nvidia so eine DJX Spark holt, also einen Kasten, du ins Büro stellen kannst und von der Entfernung ansprechen kannst, wie das müsste eigentlich damit auch wunderbar gehen, weil der Worker kriegt ja auch nur gesagt, da liegt das Zeug, sprecht das Modell an und da liegt das Modell halt dort. Also das sollte kein Problem sein. Das wird auch kein Problem sein. Ich habe es halt nur noch nicht gemacht.
Dirk: Mhm.
Dirk: Ja.
Dirk: Und diese Modelle, die dieses Hugging Face zur Verfügung stellt, das sind eben so Modelle, die zum Teil eben auch andere wie zum Beispiel Ulama oder... Also das ist so ähnlich. was ist das Besondere? Weil sonst habe ich den Unterschied noch nicht ganz verstanden.
Mark: Olamas ist ja ein Sprachmodell. Also da kannst du ja Sprachmodelle reinhängen. Dass du Textchat machst und die Modelle, die du jetzt bei Hackingface kriegst, sind nicht darauf spezialisiert generative AI zu machen im Form von ich sage schreibe mir ein Gedicht über den Eiffelturm, sondern multimodale Modelle. Generiere mir Videos, analysiere mir Videos, mach OCR.
Dirk: Richtig.
Dirk: Hm? Okay. Okay, aber es ist im Prinzip das Gleiche. Nur eben das eine ist nur für Text basierte Geschichten und das andere. Okay, dann verstehe ich es. Okay. Und das heißt, du hast jetzt aber dieses Hugging-Face angebunden und kannst jetzt irgendwie alle möglichen Modelle nutzen in dem Worker.
Mark: Ja, okay, so können wir uns, glaube ich.
Mark: kannst von Hackingface die Stellen dann Modelle zur Verfügung sagen, mit welchen Laufzeitumgebungen diese Modelle funktionieren. Nicht alles geht auf eine Mac, manches braucht wirklich ein Nvidia, manches läuft nur auf Nvidia nicht auf dem Mac, manches nur auf dem Mac nicht auf Nvidia, manches überall. Manche Modelle sind schlecht, manche sind gut, ist ein riesiges Angebot. Muss man auch ein bisschen gucken, was gerade, ich sag jetzt mal gerade aktuell ist, grundsätzlich
Dirk: Mhm.
Dirk: Hm.
Mark: würde ich sagen, sind die Foto, Video und Audio Modelle sehr nah an dem, was du draußen am Markt kriegst. Also Voice Cloning. Der braucht 15 Sekunden meiner lieblichen Stimme und kann mich sehr gut nachmachen in verschiedenen Sprachen. Und das ist schon... Also ich muss gucken, wie das Modell hieß. Hacking Face ist ja nur die Darreichungsform und das Modell selbst müsste ich noch mal raussuchen.
Dirk: Mhm.
Dirk: Mhm.
Dirk: He
Mark: Aber es lohnt sich durchaus da hin zu gucken, weil ich kann mich nur wiederholen. Es kostet dich keine Token, du hast keinen Datenschutz, sonst was Thema, weil es einfach bei dir auf der Büchse läuft. Du brauchst halt nur in Anführungszeichen eine Büchse mit ein bisschen RAM und ein bisschen Muckis, die dann diese Modelle ausführt. Und ich gebe auch zu, ich merke, dass es läuft, weil bei mir geht dann durchaus auch mal der Lüfter an. Ja, dem was du laufen lässt, ist das durchaus hörbar.
Dirk: Ja, das hatte ich. Naja, ich meine, halt für unsere Zielgruppe sozusagen als Firma wichtig ist. Viele mittelständischen Firmen in Deutschland sind natürlich auch darauf angewiesen, dass es eben auch ohne amerikanische Modelle gehen muss. Also dies und das. Die haben ja zum Teil relativ restriktive Auflagen, wie sie sich selbst gegeben oder müssen die einhalten. Auch gerade wenn du daran denkst, dann dass die Zulieferer sind, vielleicht auch für Hightech-Firmen und so weiter. Und die sagen halt, bitte, was ist denn jetzt mein Weg, wenn ich diese ganzen tollen amerikanischen Modelle nicht nutzen darf? Und dafür ist es natürlich toll. Vor allem ist es toll, du kannst im Enterprise Program Motion eben auch in Frankfurt gehostet haben und dann hast du irgendwie noch irgendwo installiert auf deinem Rechner, was auch immer für Infrastruktur nötig ist. Hast du dann so Modell, das dir vielleicht Bilder macht oder was auch immer, was du gerade sagst? Und dann hast du auf einmal eine Lösung. Und das war vor ein paar Tagen eben undenkbar. Genau dieses Szenario und viele, viele andere. Und dadurch wird es natürlich offener und wird noch mehr zu diesem ... Ja, zu dieser KI-Plattform so ein bisschen. Also wenn du, wenn du das jetzt von so einer von so einer Nutzerin in Sicht siehst, dann kannst du eigentlich sagen, wenn dir das jemand so ein bisschen einrichtet, wenn du selber keine Lust hast, dann übernimmt das eben so eine Firma wie wir oder irgendeine andere Firma. dann kannst du dort direkt, hast direkt Zugang zu dieser ganzen tollen KI-Welt, ohne dich auch nur ein bisschen damit zu beschäftigen. Und wenn du dann den Wunsch hast, ein lokal installiertes Graphik-Tool, also ein Modell für Grafikerstellung zu nutzen, dann geht das jetzt auf einmal. Das heißt, das ist zwar technisch gesehen nur kleiner Schritt, aber die Möglichkeiten sind jetzt quasi nicht mehr begrenzt.
Dirk: Und vorher warst du eben am Ende. Du musstest halt sagen, wenn du mit Notion KI machen willst, dann wirst du immer diese amerikanischen Modelle nutzen müssen, sonst geht es halt nicht. Sie ergänzen nativ auch immer mehr, auch kleine Modelle. Ich glaube, Deep Sea haben sie jetzt auch irgendeine Version mit drin. Und das werden sie auch immer weiter machen, weil die Tokenkosten natürlich sonst immer nur total hoch sind. Aber dass es halt jetzt in diesem Moment geht, dass du das gebaut hast, macht natürlich den großen Unterschied. Und egal, wo ich gerade hinkomme, die ganzen Die ganzen Firmen, die ganzen mittelständischen Firmen, wollen eine Lösung für KI. Jetzt gerade im Marketing, wo wir unterwegs sind, die eben immer auch ein bisschen nach Alternativen schielt und nicht immer sagt, okay, Cloud Code installieren oder Cloud installieren fertig. Obwohl das natürlich irgendwie das geilste ist, was es gerade gibt. Aber sie dürfen dann eben nicht oder es ist ihnen zu teuer oder was auch immer für Restriktionen. Insofern, das ist schon echt krass.
Mark: was du bei Hacking Face, so jetzt habe ich es endlich richtig über die Lippen, halt hast, ist halt wirklich, du, das was du eben sagtest, du gebietest den Menschen die Möglichkeit, es ist zwar ein amerikanisches Modell unter Umständen, das aber dann bei dir läuft, vielleicht ist das noch mal von der Feinheit nochmal zu erwähnen, aber du kannst halt wirklich Video zu Text, Text zu Video, Audio zu Text, Text zu Audio, Objekterkennung in Bildern, Verständnis von Bildern, Bildzerlegung, Bildbearbeitung, ne? Zudem, ich schicke ein Bild hin,
Dirk: Stimmt.
Dirk: Richtig.
Dirk: Oder auch Sprecher.
Mark: Ich schicke ein Bild hin und du kriegst es in Photoshop-Ebenen zurück. Mit Ausrechnen, was quasi da ist, wenn du die Ebene wegziehst, dass da nicht eine Lücke ist, weil der Dirk jetzt gerade in die Kamera guckt und ich ziehe die Ebene des Dirks weg, dann ist dahinter das, was er der Meinung ist, was da reingerechnet gehört. Also da sind schon echt tolle Sachen drin. eben weil du es gesagt hast, hier Code Code wäre so, ich sag mal, das Maß der Dinge. Das ist ja auch so ein...
Dirk: Mhm.
Mark: stetig drehender Kreis. Also es gibt dann Croc und dann gibt es Anthropic und dann gibt es, und die geben sich alle nichts und jeder bringt ein neues Modell raus. Vielleicht an der Stelle noch der Hinweis, du hast ja eben auch von Mistral gesprochen. Du kannst dir auch lokal auf deinem Rechner Modelle installieren, sei es Mistral, sei es Quen, sei es, keine Ahnung, Gamma, genau. Und du kannst die auch wieder gegen
Dirk: Ja.
Dirk: Möööö
Mark: Code koppeln. Also gegen dieses CLI von Anthropic kannst du gehen und sagen, okay, wir nehmen jetzt nicht die Opus-Modelle von Anthropic USA, wir nehmen auch nicht die Anthropic Modelle, die vielleicht bei Amazon Bedrock in der EU-Zone Frankfurt gehostet werden, sondern ich laufe gegen ein Modell, das liegt bei mir unten im Keller oder bei mir auf dem Notebook und kodiere damit, habe aber trotzdem dieses CLI, Code
Dirk: Das Kassel.
Mark: im Zugriff und seit allerneuestem kannst du sogar Co-Work, also die App von der du eben sprachst, die Mac App, die gibt es als Co-Work 3P heißt die glaube ich und du kannst die so konfigurieren, dass auch die gegen andere Modelle läuft. Ja, dass du sagst okay ich habe jetzt hier lokal mein Quenn, dann gibt es so sogenannten Proxy, ich sage mal ist jetzt nicht in drei Sekunden erklärt, aber es gibt eine
Dirk: He
Mark: gibt Anleitungen im Netz und es wird auch von Entropic unterstützt. Die erklären das auch in ihren entsprechenden Dokumenten und dann kannst du selbst das Ding gegen lokale Modelle laufen lassen. Allerdings natürlich wird dann auch nicht alles ganz genauso funktionieren, wie man es vielleicht mit den Entropic Modellen in der Cloud hat. Aber auch hier merkt man die Hersteller. Ich will jetzt nicht sagen Torpedi in ihr eigenes Geschäftsmodell, aber so wie Notion sagt, naja gut.
Dirk: Hm.
Mark: Wir wollen zwar Arbeit verkaufen, aber hier ist eine alternative günstigere Lösung. Kommt auf einmal Entropic die Ecke und sagt Du findest unser unser CLI gut, du findest unsere Anwendung gut. Ja, du kannst aber was anderes hinten dran hängen. Das ist so ein bisschen. Die tun sich auch alle gegenseitig, glaube ich, so gerne ein bisschen weh. so hart umkämpft der Markt.
Dirk: Hm.
Dirk: Naja, und versteht man ja auch. Genau. wenn du überlegst, was die alle... jetzt... Es gibt ja die einen, die wirklich investieren, investieren in Modelle und Modelle rausbringen, wie in Tropic oder Google und so weiter. Und da gibt es die anderen, die das nutzen, nämlich so wie Apple das jetzt auch tun wird, die im Wesentlichen einfach nur irgendwas nutzen oder wie eben Notion das macht. Und ich finde, was ich an dem Weg von Notion besonders gut finde, auch wenn der... das noch weiter entfernt ist von der Kapazität von Claude, ist es ist halt eben ... AI-Agnostic, sagt er. Also es ist egal, welches Modell du am Ende ... welches Modell sich am Ende durchsetzt. Die ganze Infrastruktur. Wo hast du deine Promps? Wie baust du deine Skills und deine Factories? Und wie setzt du das alles zusammen? Das hast du halt laufen und irgendwann kommt morgen Gemini mit dem dann doch wiederum tollsten Und dann schaltest du einfach unten nur Oder du nimmst eben diese Worker und hast die bei dir lokal laufen. Das heißt, die Wahrscheinlichkeit, du diese Abstraktions-, dass diese, also, dass, ähm, die Wahrscheinlichkeit, dass es sich lohnt, in diese Abstraktionsplattform oder Ebene zu investieren, ähm, so wie wir das jetzt machen mit Notion, dass das wirklich gut ausgeht, glaube ich, ist relativ hoch. Weil alles bleibt für dich gleich. Und dahinter rackert dann halt irgendein anderer Agent rum. Das bringt uns ja auch zum Thema, was passiert eigentlich? Das ist ja ein weiterer Worker-Teil, die mitgebracht haben, der ist jetzt leider auch noch nicht für Ambassadors, zumindest nicht für mich, testbar. Aber es ist angekündigt, dass du diese irgendwie, das muss man auch noch erklären, irgendwie von Clau zum Beispiel gehosteten Agenten nutzen kannst. Also dass du explizit in diesem Worker sagen kannst, okay, das soll gar kein... KI-Dings Agent von Notion machen, sondern irgendein anderer Agent, der irgendwo gehostet ist. Und der soll jetzt halt diese Arbeit machen. Und das fand ich dann, als das dann noch irgendwie erzählt wurde, hab ich dann gedacht, ja, okay, dann gibt's auch keinen Nachteil mehr, alles in Notion zu haben, den ganzen Kontext, ganzen Inhalten, das ganze Betriebssystem tatsächlich, buchstäblich Betriebssystem, so wie es bei uns ist. Weil ich kann dann ja noch ein bisschen warten, und dann ist es soweit.
Dirk: eben halt auf diese externen Agenten zugreifen. muss kurz erzählen, was du im Video gesehen hast. Du hast dann so ein Kanban-Board und dann machst du einen Statuswechsel von, was weiß ich, Human in the Loop, sag ich jetzt mal, frei, Freigabe. Und dann kommt eine kleine Animation wie irgendein externer Worker mit so kleinen Icon und so einem kleinen Bewegungsanimation an diesem Task arbeitet. Und wenn er dann fertig ist, gibt es dann irgendwie einen Haken. Das heißt also, du siehst auf deinem To-Do-Manager Ach so, da arbeitet jetzt mein Kollege, der Claude Agent, irgendwo dran. Und das ist echt gut gemacht. das fand ich sehr beeindruckend.
Mark: Entropic hat das, was du beschrieben hast, vor einer gewissen Zeit angekündigt und hat bei der Ankündigung erwähnt, dass Notion einer der Ersten ist, die das mit unterstützen. Und du kannst bei Entropic quasi Cloud-Infrastruktur von Entropic nutzen, in denen dann von dir gebaute KI-Agenten laufen. Also das ist jetzt nicht, dass du da was programmierst im deterministischen Sinne, wie die Worker selbst.
Dirk: Hm.
Mark: wo du TypeScript schreibst und er wirklich eins plus eins gleich zwei macht, sondern du kannst da quasi mit Skills und Prompts und MCPs Sachen zusammenbauen, die dann, je nachdem, auf Events reagieren und dann sinngemäß arbeiten, wenn sie benötigt werden. Und der Vorteil ist, es sind halt wirklich abgekapselte in sich getrunken, heißt klein kleines werdend. Es sind in sich abgekapselte themengebiete die dann zu der zeit das tun was man halt von ihnen will, die quasi jederzeit parat stehen. Bei Entropic gibt es für die Berechnung die üblichen tokenpreise plus einen ganz kleinen obelus, den man ontop bezahlen muss. Entropic betreibt diese Infrastruktur auch mit ganz speziellen Sandboxen, also dass das Ding nicht ausbricht, dass das Ding, also das heißt ausbricht, dass der nicht amok läuft und dir fünf Millionen Euro Kosten verursacht, obwohl er einfach nur das Wetter lesen sollte, dass er nicht, weil du ihm Zugriff gibst, dein Postfach leert. Es soll ja so Fälle gegeben haben, eine KI, die wir heute schon mal genannt haben, eine Produktionsdatenbank gelöscht hat und danach gesagt hat, das war ich nicht.
Dirk: Hm.
Mark: Nein, nein, nein, das musst du gewesen sein. Ich war das nicht. Dass solche Dinge halt nicht passieren. Und das Schöne daran ist schlicht und ergreifend, du musst dir nicht die Frage stellen, so wie wir es jetzt eben bei den Bild- und Ton- und Videoagenten hatten, wo stelle ich meinen Server hin? Wie mache ich die Anmeldung? Wie sorge ich dafür, dass das Ding gewartet wird? Wie sorge ich dafür, dass das Ding sicher ist? Sondern du kriegst in dem Sinne ja remote laufende Agenten. die nicht Programmcode, sondern Promz ausführen für dich, weil du sie antriggst. Soweit ich das mitgekriegt habe, musst du sie immer antriggern. Ich habe noch nicht mitbekommen, dass sie so ein eigenes Timing-Intervall haben, so nach dem Motto alle Stunde, sondern du musst dann quasi alle Stunde einen Push-Plan hinschicken, damit das Ding wach wird und sagt, hallo, ich mach was.
Dirk: Und was ist dann der... Ja, sag du?
Mark: Aber das wäre dann wahrscheinlich so die nächste coole Ergänzung. Wenn ich mir überlege, du baust irgendwelche Mail-Abrufe einerseits mit Worker und Agent in Ocean und gehst auf der anderen Seite hin und sag so, ich habe hier ein paar Sachen eingetragen und mein Rechercheskill, der Details rausholen soll, wie per Black City nur nachgebaut, läuft dann unter Umständen dort, macht Faktencheck und Qualitätsprüfungen und Aufbereitung. Du kannst so Agenten ja auch sagen, wie sie antworten sollen, in welchem Dateiformat du das gerne hättest. Also Formatierung, also immer eine Überschrift und eine Runde Überschrift und bitte alles mit Komma getrennt und keine Ahnung was. Und das würde ich schon behaupten, würde das nochmal ordentlich abrunden, weil so kriegst du ja auch die nicht deterministische Welt automatisiert.
Dirk: Hm.
Dirk: Hm.
Dirk: Hm.
Dirk: Aber... da rein. Aber was ich nicht verstehe ist, also ich kann aus Notion heraus ja ein Opus 47 nutzen und nehmen wir mal an der Output ist nicht eine Datei, sondern der Output ist irgendein Text, also irgendwas. Textarbeit, Bilder, so. Also das kann ja Notion nativ. Was ist der Vorteil, dann einen Cloud-Agenten in der Cloud zu nutzen? Also was ist der, was kann das dann anderes? wenn wir mal kurz das Dateiformat eben weglassen. Weißt was ich meine? Warum sollte ich dann einen Agenten extern haben? Ich finde das auch erst mal toll, weil denke mir, die Welt nutzt halt Claude und auch Notion, aber das kann man jetzt zusammenbringen, das habe ich verstanden. Aber warum sollte ich das tun, wenn ich mich entscheiden kann? Gibt es irgendeinen Vorteil, dass Claude, also den Opus oder was auch immer davon, nativ aus Claude herauszunutzen anstatt aus Notion?
Mark: Arbeitsschritte auskliedern, ohne dass dein Rechner ansehen muss. wenn ich jetzt, keine Ahnung, ich mach Software und jetzt check ich Software auf GitHub ein, source code Verwaltung und ich möchte mir das jetzt dokumentieren lassen. Werde ich mir das aus, mache mir dazu ein Onboarding Dokument oder ein was ist bisher geschehen Dokument oder keine Ahnung was, dann kann ich das mit GitHub Actions machen, also dass GitHub Aktionen ausführt. Das kann Statische Code sein, das kann der Aufruf von KI sein und wenn es ein öffentliches Gitterprojekt ist, kostet mich das nichts. Wenn es ein privates Gitterprojekt ist, ich da Geld zahlen. Und solche Dinge kannst du dann halt von Entropic machen lassen. Der tut quasi was mit Dingen, die online erreichbar sind, ohne dass du deinen Rechner aufhaben musst. Damit schlicht und ergreifend KI auch dann funktioniert, wenn alle dich herum offline sind. Das wenn du, keine Ahnung, ob das jetzt ein Case ist, Kunde drückt auf ein Feedback-Formular auf hier, ich schicke da mal meine Issues weg und das Ding bewertet das schon mal und schickt dir eine Antwort zurück. Da brauchst du KI.
Dirk: Gut, würde der Agent in Norschen auch tun, wenn ein Rechner zu ist.
Mark: Ja, nur dass der Agent in Notion existiert und Entropic auch noch andere Kunden als Notion hat. Entropic hat ja auch Anwender, nicht nur... Genau.
Dirk: Nee, ich meine andersrum. die Möglichkeit, jetzt seit der Entwicklung oder Bekanntgabe der Notion-Developer-Plattform entsteht oder die demnächst da ist, ist ja, dass ich externe Agenden, so wie du es beschrieben hast, in Notion integriert nutzen kann. Da muss ich nichts programmieren. Das kann ich einfach in irgendeiner Form konfigurieren. Und dann geht das. Und in dieser Demo sah man, ich bin in Summe. in so Task und dieser Task hat vielleicht vom Kunden eine Info. unserer Startseite steht irgendwie noch das alte Produkt und die alte Produktabbildung. Bitte tauscht das aus. Und dann kann das irgendwie weitergegeben werden an diesen externen Agenten. Und der würde das dann tun. Der würde den Code auschecken von dieser Startseite, würde das irgendwie ändern und wieder einchecken. So, das verstehe ich. Was ich nicht verstehe ist, also so, das macht aber ja Notion mit den Agenten ganz genauso. Die Agenten unterscheiden sich ja von diesen persönlichen Agenten, wo man mit dieser Chatbot, unten rechts in der Ecke ist, genau dadurch, dass sie einfach quasi bei Notion gehostet sind und einfach immer laufen. Wenn du die Agenten du kannst sie genauso teilen wie jede Seite, mit 20 Leuten oder mit einer Gruppe, dann können alle diesen Agenten nutzen. Der ist dann nicht nur auf dich bezogen. Und diesen Unterschied habe ich noch nicht verstanden, warum man dann den Claude-Agenten nutzen sollte und nicht den Norschenagent.
Mark: Ja, puh, spannende Frage. Wer das weiß, darf gerne einen Kommentar hinterlassen, aber... soweit ich das verstanden habe. Der Notion Agent ist ja in der Benutzeroberfläche und eine Funktion, die in Notion läuft. der Entropic Manage Agents oder wie man das Ding, ja Manage Agents, ist quasi die dahinter liegende Cloud Infrastruktur, die von Entropic dargeboten wird. Ich bin mir gar nicht so sicher, ob diese Agenten von Notion nicht sogar da laufen.
Dirk: Mhm.
Mark: Inwieweit du das dann für dich als Anwender brauchst, kann ich dir gar nicht mal sagen. Müsste man sich wahrscheinlich nochmal ausführlicher mit beschäftigen, gebe ich durchaus eine gewisse Lücke zu. Aber wenn ich mal so überlegen würde, vielleicht straffst du mich ja lügen. Aber so Notion Agent, macht dir sowas wie Texterstellen, Datenbank pflegen, Notion Seiten analysieren und einen... Managed Agent bei Entropic kann außerhalb von Notion arbeiten. Er kann außerhalb von Notion Dinge adressieren. Er kann außerhalb von Notion und in Notion Berechtigungen pflegen. Also ich glaube, der ist schlicht und ergreifend halt dann interessant, wenn du sagst, okay, ich habe Sachen, die kriege ich mit einem Worker und die kriege ich mit einem Agenten bei mir in Notion alleine nicht geregelt.
Dirk: Mh. Mh.
Mark: oder habe vielleicht auch überhaupt nicht Notion in der Zwischenkette, weil ich sage, ich verbinde mein Mailpostfach mit Spotify und irgendwelche Ergebnisse interessieren mich erst im Nachgang, aber nicht während dieses initialen Aufrufs, dass du da quasi einen weiteren Punkt kriegst.
Dirk: Na ja, und natürlich ... Mhm. Und natürlich ist es so, wenn es jetzt darum geht, wirklich Code zu schreiben, auf Basis von einem Trigger, der aus Notion kommt, dann ist es ja klar, das kann Notion meiner Meinung nach nicht. Keine Ahnung, vielleicht hab ich's nur noch nicht verstanden, aber ich glaub nicht. Das bedeutet, wenn ich dann diesen externen Agenten habe, der mein gesamtes System kennt, der irgendwie das GitHub versteht, und der dann weiß, an der und der Stelle muss ich was auschecken, was zu tun. Das würde Notion alleine nicht können. Es gibt bestimmt genug Anwendungsfälle, wenn man die Formate ausweitet. Aber ich habe jetzt eigentlich nur gedacht, gibt es wirklich einen Unterschied, wenn ich das gleiche Format mache? Wahrscheinlich gibt es den nicht, sondern es geht darum, dass es eben mit anderen Systemen anders interagieren kann. Claude zum Beispiel. Oder dann eben auch andere. Ja, okay.
Mark: Und
Mark: die Agenden können wirklich auch lange arbeiten. Also diese Managed Agents, können auch richtig lange Tasks, gut, musst du auch bezahlen, aber die können halt lange Workflows abbilden, wo ich jetzt nicht weiß, wo da die zeitliche Grenze vom klassischen Notion.
Dirk: Stimmt.
Mark: aufgehoben ist.
Dirk: Mhm. Und wie würde man, wenn ich das noch kurz fragen darf als kleiner Überblick, wie würde man diese Agenten in Claude deployen? wie, einfach nur so die Pferde, wie funktioniert das? Sag ich dem Ding einfach, ja, mach aus diesem Skill jetzt so ein Managed Agent, tschüss?
Mark: Ne, also das letzte Mal ist gut. Das ist wahrscheinlich heute immer noch so. Aber als ich meine Manage Agents angelegt habe, hast du in der, es gibt eine Cloud Konsole, das ist jetzt nicht die Kommandozeile, sondern eine Webseite. Da kannst du API-Token, API-Zugänge zu Cloud holen und so ein Kram. Und da gibt es auch Manage Agents und da kannst du durch ein Frage-Antwort-Spiel dir deine Manage Agents zusammen klöppeln.
Dirk: Mhm.
Mark: Da kannst sagen, was will, möchte ich. Du kannst ihm dort schon direkt Promts und Skills geben oder dich quasi durch ein Frage-Antwort-Spiegel zu diesem Managed Agent hinleiten lassen. Und du kannst da auch Ergebnisse, die du in Cloud Code machst, auch hochladen sinngemäß und sagen, hier, mach was draus, hab mir da schon ausführliche Gedanken gemacht, hier liegt was auf der Platte, ich hab hier wie gesagt Skills, hab hier keine Ahnung was. Und dann betreibt er die dort und macht dir auch so was wie eine Kostenkontrolle.
Dirk: Mhm.
Mark: Das dann sagst, okay, wie häufig liegt denn das Tierchen? Nicht, dass der quasi 724 läuft und du wolltest das eigentlich gar nicht. Und das machst du halt über dieses Interface. Und wie gesagt, da konnte man ganz viele Sachen hochladen und bereitstellen. Und soweit ich das mitbekomme, kannst du es mittlerweile von Cloud Code aus, aus der CLI heraus auch befeuern, direkt befeuern, ohne dass du irgendwie Copy-Paste in dieses Web-Interface machen musst. Und...
Dirk: Mhm.
Dirk: Hehe.
Mark: Daher wäre auch meine Vermutung erstmal. Vielleicht lässt sich noch schon eine schöne UI einfallen, aber wenn du das heute nutzen wolltest, würde ich fast darauf wetten, dass wenn du einen Cloud-Account hättest, dass du das auch heute schon nutzen kannst. Weil ich sag mal, du brauchst nur ein Api-Toggen, du brauchst die Zugänge, du brauchst, das ist ja alles, was du heute sinngemäß mit deinem Gmail auch machst.
Dirk: Also ja.
Mark: Nur dass es halt nicht Gmail heißt, sondern Entropic.
Dirk: Ja, das glaube ich auch. Ich meine, noch mal bisschen rauszusummen, die Vision, dahinter steckt, dass ich eine verhältnismäßig einfach zu bedienende Plattform habe mit Notion, dieses KI-Zeitalter selber auch noch bisschen einfacher vielleicht für den Einzelnen für mich nutzbar zu machen. Ich glaube, das ist tatsächlich deren Mission und ich finde, das gelingt. Klar, habe am Anfang gesagt, das CLI-Thema, da war ich
Mark: Mhm.
Dirk: Da war ich am Anfang auch auf Hilfe oder bin ich immer noch auf Hilfe angewiesen. Aber an sich auch der Weg, den sie beschreiten, aus meiner Sicht der richtige, nämlich dass sozusagen jeder und jede in die Lage versetzt wird, ihr Tool zu bauen und dass ich nicht mehr ein bolidesches, also ein großes fertiges Tool mir irgendwo kaufe oder miete, sondern dass ich irgendwie Stück für Stück mir das im, ich sag jetzt mal in Anführungsstrichen, mit wirklich einfachen Mitteln selber zusammenbauen. Ja klar, das macht jemanden wie mir, der kein richtiger Entwickler ist, Spaß, weil auf einmal diese ganzen Dinge gehen und man darf eben auch nicht vergessen, die ganze Kette aus Requirement Engineering und dieses und Lasten und Pflichten und was weiß ich fällt alles weg, wenn jemand wie ich quasi selber das bauen kann. Sehr zum Frust manchmal meiner Leute, die dann denken, hat sich der komische alte Mann schon wieder irgendwas ausgedacht, aber viel effizienter geht es, glaube ich, nicht, diese ganzen Dinge zu integrieren. Und das ist echt, muss man echt sagen. ich habe beim letzten Mal, glaube ich, auch gesagt, für mich ist das echt so ein Tool, das mich genauso fesselt wie damals, bis heute natürlich auch Apple, mit all den Produkten. Ich bin mal gespannt, ob das noch so bleibt.
Mark: Ich bin gespannt, wie Sie jetzt bei der nächsten WWDC aus dem Quark kommen und jetzt wo Sie mit Google diesen Deal haben mit Modellen, ob Sie wieder Vortrieb kriegen und ein bisschen was aus dieser neuen Welt zeigen, weil wir beide merken es ja jetzt, ob jetzt eine CLI uns gefällt oder nicht. Ich habe hier am Anfang damit dass früher waren wir froh über die schönen Benutzer-Interfaces, heute Da ziehst du dich freiwillig gefügt in diese Kommandozahlen-Interfaces, Menschen wie du und ich auf einmal anfangen, fern unserer Professur oder fern aufgrund unseres Alters auf einmal mit Ideen die Ecke zu kommen, weil wir einfach... Naja, du kannst jede Idee in eine Fähigkeit, in einen Prototypen, in irgendwas überführen und über das Ergebnis reden.
Dirk: Hm.
Mark: Anstatt wochenlang dir irgendwie den Kopf zu machen, ob der Knopf rechts oder links ist, hast du auf einmal 20 Versionen im Raum stehen und kannst ausprobieren und weißt viel besser, funktioniert das, funktioniert das nicht, welche Emotionen weckt das, keine Ahnung, was nicht alles. Möchte da jetzt nicht Begriffe in die Welt setzen oder nutzen, die nicht in meinem täglichen Arbeitsleben vorkommen, aber trotzdem kriegst du ja schon mit, dass dieses Spielen, ich hab auch letztens mal gesagt, das ist wie so ein Text-Adventure.
Dirk: He
Mark: Früher hast du Ultimate Online oder wie der Kram hieß, gespielt und hast gesagt, öffne Tür, gehe durch, Vorsicht Zombie, dreh dich renne, nimm die Fackelzünder an. Heute schreibst du, ach eigentlich hätte ich, also das wäre eine total tolle Funktion, probieren wir mal aus und ach komm, das Enter drücke ich jetzt noch und dann gehe ich ins Bett und dann auf einmal sind drei Stunden später und vielleicht hast du was erreicht, aber bist trotzdem müde und hast auch quasi das Spiel des Lebens gespielt mit deiner Professur, auch ganz lustig.
Dirk: Mhm.
Dirk: Ja.
Dirk: Ja, KI als Text-Adventure. Mein guter Freund David ist Neurologe und brauchte für seine neue Privatpraxis ein datentechnisch gesehen wirklich sicheres Abrechnungs- und Verwaltungstool. Und er wollte sich nicht so ein teures Tool kaufen und irgendwelche tausend Zertifikate. Und dann haben wir gesagt, na gut, lass uns doch was mit Markdown-Dateien als Speicherung, Persistenzschicht bauen. Mac OS in Xcode.
Mark: Ja, ja.
Dirk: Mit Claude natürlich. Und da hatten wir ja auch schon mal drüber gesprochen. Das habe ich ja von dir mit diesen Markthorn-Dateien. Du, und dann haben wir das innerhalb von drei Stunden gebaut. Der hat einen eigenen Rechner. Der hat kein Internet. Der hat keinen WLAN. Der hat nichts. Ist alles abgestürzt. In Alten auch sogar. Also nicht ganz alt, aber so. Und auf dem läuft diese Software. Und ich habe ihm das dann eingerichtet. Claude Code, diese 20-Euro-Version. Alles gegeben. hat keine Ahnung. Und er macht jetzt genau das, was du sagst. Nämlich am Ende des Tages macht er noch mal dreimal Klick und dann hat er wieder drei Stunden nicht geschlafen. weil er jetzt den Arztbrief da drin hat und diese Röntgenbilder und das noch und die automatische Rechnungsschreibung. Und er muss ja einfach immer nur sagen, was er will. Und das wird einfach irgendwie gemacht. Und dann muss man ein bisschen die Infrastruktur kennen. Und das ist für Nichtentwickler immer die größte Hürde, die Infrastruktur. Und wenn das aber geklärt ist, ist es halt mega.
Mark: Das ist im Grunde, wenn wir uns überlegen, worüber wir heute gesprochen haben, Notion und Duct Tape und was auch immer ich dafür Wort im Mund genommen habe. Angefangen haben die als Notizbuch, Notizmöglichkeit, Notizlösung haben dann irgendwie den Bogen gekriegt mit Datenbanken und hast du nicht gesehen, Geschäftsprozesse zu unterstützen und jetzt auf einmal, das heißt auf einmal, jetzt entwickeln sie sich quasi zu etwas, das dir zuhört, dass diese ganze Komplexität
Dirk: Ja.
Mark: von Routinearbeiten, von vielleicht kreativen Themen, von was auch immer wegnimmt, weil jetzt hast du dich hingesetzt und was mit der CLI programmiert, das muss ja auch nicht jeder machen. Es reicht ja, wenn zwei, drei Leute das machen, die Worker bereitstellen, die Agents bereitstellen und dann auf einmal die ganzen Menschen mit dieser neuen Möglichkeit arbeiten, niemals davon sehen mussten. Oder vielleicht ändert sich das Berufsbild an der Stelle, das nochmal ein anderes Thema. Aber
Dirk: Hm.
Mark: ein Tool, das du seit Jahren hast, von dem man gewohnt ist, dass es immer wieder ein Update bringt und dann vielleicht was Neues, Tolles, ändert auf einmal fundamental die Art, wie man damit arbeitet. Ich glaube nicht, dass du vor zwei, drei Jahren gedacht hättest, dass Notion so was in der Lage ist. Und das finde ich extrem... Ja?
Dirk: Nee, ich hab gerade auf ... Sagt zu Ende, Entschuldigung, ich hab dich unterbrochen.
Mark: Aber gerade wenn ich überlege diese schnelllebige Zeit, heute ist was cool und in drei Monaten kommt der nächste ums Eck und wie sie sich gegenseitig challengen und wie sie sich gegenseitig durch den Ring zerren mit neuen Funktionen, Möglichkeiten, Paradigmen begriffen. Ich meine heute, du hast selbst gesagt, Modelle sind gut und die werden getauscht und die Laufzeit in der sie sind, der Harnes, der ist jetzt quasi das neue Gold, wie er das Wissen speichert, wie er das Modell anspricht, wie er... die Abstraktion von dir nimmt und wer weiß was es im halben Jahr ist. Aber habe irgendwie das Gefühl Notion ist ein sehr stiller, aber ein sehr moderner Begleiter dieses Wandels. So, weißt du noch was du sagen wolltest?
Dirk: Ja, ich finde, die dieses verdraht, ich wollte darauf, dass du vor drei Jahren nicht gewusst was du da machst. Ich habe vor drei Jahren gewusst, ich will alles in einem System haben. Das wollte ich eben einfach schon immer. Das ist irgendwie so. Und ich wollte lieber ein integriertes System à la Apple als irgendwie so ein dezentrales, wo jedes Programm seine Berechtigung hat und dann so best tool for the job. Das fand ich immer für mich persönlich und für meine Firma doof. Weil ich wollte es lieber integriert haben und ich wusste natürlich noch nicht, dass das irgendwann mal so wichtig wird. Und heute ist es eben so, dass dadurch, dass da wirklich alles drin ist, ich den besten möglichen Kontext habe und das Ding weiß immer schon alles und ich kann Finanzenalysen machen. Mein Buchhalter lädt jetzt immer die Sachen rauf, weil ich da noch keine Lust so habe, das mit Dativ zu verbinden. Das geht auch. Aber habe ich nicht. Und der lädt die halt rauf. Und dann geht der Agent los, guckt sich das an, guckt irgendwelche Buchungsfehler nach. und so weiter. Aber diese ganzen Informationen kann ich auch in einem anderen Kontext nutzen. Das Lustige, und darauf wollte ich eben raus, ich habe gerade auf LinkedIn geschrieben, wir haben aus Versehen ein Marketingbetriebssystem erfunden, weil wir haben ja nicht diesen tollen strategischen Plan gehabt. Und dann, wenn 2026 die KI soweit ist, dann haben wir das tolle Tool, sondern das hat sich halt zufälligerweise so ergeben. Und jetzt haben wir das. Und jetzt können wir wirklich unseren Kunden sagen. Und Kundinnen, passt mal auf, wir haben das alles da drin. Die Strategie, das Corporate Design, die Playbooks, den ganzen Kram. Und natürlich können wir euch einen Teil dieses Vorteils weitergeben. Also wir müssen nicht den ganzen KI-Vorteil nur für uns behalten. Wir geben das für euch weiter, weil wir wissen, dass wenn du die Werkzeuge für den Goldgräberrausch verkaufst, du auch ganz gut ein ganz gutes Geschäftsmodell hast. Du musst nicht immer nur selber schürfen. Und das wollen die Leute jetzt. Und das kann ich alles mit einer Plattform machen. kann die E-Zonation einladen. Und ich habe jetzt schon die ersten Pilotkunden, die das machen. Und die können dann KI nutzen, ohne dass sie sich damit beschäftigen müssen. Einfach als Service von uns. richten nicht nur, weißt du, wir machen nicht irgendwie diese ganzen Sachen, über die wir geredet haben, sondern für den Kunden ist das komplett. Der muss gar nichts tun. Wie so ein CMS früher. Der kann einfach sich hinsetzen, schreibt ein Ticket und dann passiert irgendwas. So, und entweder macht es einen Agent oder das macht ein Mensch oder beide.
Dirk: Und das ist halt echt krass.
Mark: Und das hat nichts damit zu tun, dass wir einen gewissen Verwandtschaftsgrad haben. Aber ich habe auch, und dann nenne ich jetzt keine Namen, mit diversen anderen Firmen mal so zu tun. Auch, ich sage, was heißt zu tun? Also externe Firmen, die ihre Leistungen uns darin bieten. Und wenn man sich dann anschaut, wie man sich dort mit KI beschäftigt und wie auch die im Wandel sind. Ich meine, ich die Weißer auch nicht mit Löffeln gefressen. Ja, auch wie die im Wandel sind. Und ihr sicherlich auch eure Päckchen zu tragen habt, aber dadurch, dass das in diesem Notion drin ist, dadurch, dass der Hersteller Notion euch eine Lösung darbietet, die es euch jetzt nicht schenkt, aber die es euch leichter macht, das Wissen weiter zu verwenden. Es ist ja schon da, darauf zuzugreifen, den Agenten zu bitten, Sachen zu extrahieren, den Agenten zu bitten, Dinge zu tun, ohne dass du... WordExcel PowerPoint. Unterschiedliche Verzeichnungsstrukturen, unterschiedlichste, keine Ahnung was, Dateiformate. Excel die, Excel-Sti aus der Schwarte krachen und mit Makros und am besten noch mit Farbkodierung arbeiten, die Besonderheit von Zahlens hervorzuheben. Was vielleicht alles geht, aber worauf ich rausfälle, die Basis, die Grundlage, das Fundament ist ja da. Und
Dirk: Hm.
Mark: Notion entwickelt sich ja auch dahin gehen weiter. Sie binden es an. Wir hatten es vorhin mit der Art der Datenverarbeitung. Und da gibt es genügend Firmen, die haben halt vielleicht ein tolles Beratungsangebot und schlaue Menschen haben die alle. ich meine, sind alle überall arbeiten schlaue Menschen, würde ich mal unterschreiben. Aber sie haben halt vielleicht aufgrund der Werkzeuge, die sie eingesetzt haben. Früher war es mal Lotus Notes. Jetzt ist es hauptsächlich ganz viel Microsoft Kram. Selbst wenn es Apple Kram ist, ist es, naja, weiß auch nicht. Aber mit Notion hast du, glaube ich, gutes Fundament, das dir zumindest auch in diesem Wandel der Zeit von N8N und Make und dann kam Codex und Claude und Croc und keine Ahnung was. Ja, eine Basis bietet, auf der du aufsetzen kannst, um weitere Mehrwerte für Kunden, Mitarbeitende zu bieten. Und das finde ich tatsächlich. Chapeau, Hut ab, ja. eine coole Sache. Und das macht mich auch zu positiv gelaunt, dahingehend, dass ich denke, okay, Sie haben Markdown im Herzen. Sie haben KI-Ambindung im Herzen. Sie haben diese Offenheit jetzt mit den Workern und so nach außen, dass selbst wenn in drei Monaten oder in zwei Jahren oder in einem Jahr irgendeine coole neue Sau durchs Dorf getrieben wird, dass Sie die Chance haben, aufgrund der guten Datenablage und der Offenheit mindestens mal mitzugehen, wenn nicht sogar Stand zu halten.
Dirk: Hm.
Dirk: Ja.
Mark: Das finde ich tatsächlich, das geht sehr stark unter, weil die meisten, hören, Entropiq hat schon wieder ein Update geschippt. Ja, Opemai, die wollen hier Erwachsenen chat und keine Ahnung was, das ist ja alles bleh. So, und Google, jetzt hat Google, Google hat alle wieder den Boden zerdrückt und keine Ahnung was, und Coopilot war noch nie gut, ist mal mehr so kalt, Klammer auf Steroiden. Von Notion hörst du nie was. Aber wenn du dich mit Notion beschäftigst, ist es geil.
Dirk: Das ist erstaunlich. ja, aber es war ja immer so, als Apple dann an so einem Punkt war, wo sie schon gut waren, aber niemand sie kannte, weil eben die ganzen Sachen in andere Richtung gegangen sind. Ich glaube, dass das in einem okayen Tempo kommt, denn das ist schon ein großes Tempo. sind jetzt 1000 Leute, das ist nicht viel. Aber es ist für die natürlich ein wahnsinniges Wachstum. Die kamen dann irgendwie von keine Ahnung, von 300 oder so. Und 1000 hört sich lächerlich wenig an für das, was die für ein Output haben. Aber die sind eben eine von diesen neuen Firmen, die nicht so viel Headcount brauchen, diesen Output zu schaffen. Und wenn du dir diese ganzen Videos anguckst, wie die selber mit ihrem eigenen Tool arbeiten, und natürlich haben die 1000 Agenten dort laufen bei sich und machen damit alles. Und in jedem Slack-Channel ist ein Agent von Notion und beantwortet das erstmal schon mal und hört so ein bisschen mit. Und wenn jemand was wissen will, ich habe jetzt auch zwei, drei gebaut. Dann sagt er für neue Leute zum Beispiel, ja, du beantwortet Notion in Slack. Die Fragen aufgrund des Kontextes in Notion. Naja, worauf ich noch kurz eingehen wollte, ist, man kann wirklich sagen, und das finde ich ist ja die große Aufgabe jetzt vor allem, wenn du das in Notion hast, kannst du als Mitarbeiter da relativ clean und mit kleinen Schritten in diese KI-Welt kommen. Weil dann macht dir irgendjemand so einen Prompt. Und dann macht ihr so heißt das dann bei uns jetzt so ein Skill. Und dann kannst du einfach irgendwo sagen, add und dann gibt's den Skillnamen an. Und dann passiert irgendwas. Und auf einmal, weißt du, du brauchst nicht eine komplett neue Oberfläche, irgendwie ein neues System. Du musst dich copy paste in Chatbot oder, oder, Das ist einfach da in der Dosis, die du willst. Und es wird halt einfach immer sichtbarer für dich. Das ist nämlich gerade unser Projekt, dass wir die Leute alle
Mark: Ich will jetzt nicht zum Schluss kommen, da auch noch einen Satz zu sagen, weil auch das wiederholen wir auch in dem Podcast regelmäßig. Die Technik ist ja da. Nur weil die Technik sich schnell entwickelt, heißt das ja nicht, dass die Technik, wie wir sie heute haben oder wie sie vor drei Monaten war, dass sie schlecht ist. Sie kann total viele Dinge tun und sie scheitert nicht, weil die Technik schlecht war oder schlecht ist seit einer gewissen Zeit, sondern dass du halt auch Menschen auf die Reise mitnehmen musst, weil die Mehrheit hat immer noch nichts von KI gehört, außer in den Nachrichten vielleicht. Die, was von KI gehört haben, die haben es dann vielleicht auch teilweise benutzt oder sind der Meinung, es benutzt zu haben, haben sie aber irgendwie nie benutzt. Es mehr wie Google nach dem Monchier was eingegeben, es kam eine Antwort. Danke, Tschüss. Und die wenigsten bezahlen dafür noch weniger, machen damit Skills und Kram oder verlieren sich auf der CLI und benutzen dann halt, ich sag mal.
Dirk: Hm.
Mark: KI in Rheinkultur und von der Seite ist dieses wie nimmst du Menschen mit ohne dass du sie einerseits überfordert weil zu volle Fenster zu viele Knöpfe typische ITler. Musst du da klicken? Warum klickst du hier? Nee, machst du da und dann gehst du bitte ins Untermenü und dann gibst du das ein. Jetzt mach doch mal. Ja also das ist ja so jeder in seinem Jargon hat unter Umständen wenig Geduld mit Menschen eines anderen Jargons ist das in Ausführung zu erklären. Und von der Seite ist das, was du gesagt hast, auch noch mal ein Punkt. Wenn du gewohnt bist mit Notion zu arbeiten, was sicherlich für den Menschen, der nicht Notion kennt, ein Umstieg ist, kannst du das homeopathisch einführen. Und das ist sicherlich nicht zu verachten und zeigt auch, wenn das vielleicht damals nie der Punkt war, weswegen man sich mit Notion beschäftigt hat, dass das doch gar nicht mal so dumm war, das zu benutzen. Weil Umsteigen für Wenn du mal auf was anderem bist, ist es halt dann auch schwer. Du musst die Menschen abholen, du musst deine Daten reinholen. Also je größer du bist und je mehr Menschen du hast, glaube ich, umso schwerer ist es. einen derartigen unterschiedlichen Bedien, einen unterschiedlichen Bedienparadigma zu bedienen. Aber ich fand es mal wieder toll, dass wir uns über Notion unterhalten haben. Es kommt bestimmt wieder. Ich habe so das ganz komische Gefühl, dass Notion irgendwann mal wieder ein Update schippt. Spätestens dann würde ich mir erlauben, dich wieder einzutreiben. Vielleicht möchte der Jens ja auch dann dabei sein. Das ist wahrscheinlich nur eine volle Ausrede, dass er krank ist.
Dirk: Hm.
Dirk: Hahahaha Ja, sorry.
Dirk: Ja, vielleicht ist das nur eine Ausrede, aber ich würde ihn auch gerne kennenlernen. Also Grüße gehen raus, wie du so schön sagst. es war sehr schön bei dir mal wieder. Wir sind bei einer Stunde und zwei Minuten. Das ist, glaube ich, die Zielzeit. das passt plus minus. Das passt doch sehr schön. Ja, vielen Dank für die Einladung und für die Erklärung im Vorfeld. So bin ich stolzer Besitzer von jetzt schon zwei Workern.
Mark: Ja so ungefähr. Plus und Minus. SICK!
Mark: Der absolute Hammer. Wenn es euch gefallen hat, hinterlasst ein Like, Kommentar, sagt euren Freunden, egal ob sie mit oder ohne Notion arbeiten, es unseren Podcast gibt und seid gespannt, wer das nächste Mal unser Gast ist. Bis dann. Ciao.
Dirk: Tschüss!
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